Francois-Joseph Fétis
Konzert h-moll für Flöte und Orchester
Francois-Joseph Fétis
Konzert h-moll für Flöte und Orchester
- Besetzung Querflöte und Klavier
- Ausgabe Klavierauszug
- Komponist Francois-Joseph Fétis
- Bearbeiter Albrecht Imbescheid
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM860
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Beschreibung:
Francois Joseph Fetis (1784-1871) war und ist vorwiegend als Musiktheoretiker und -schriftsteller bekannt. Auf diesem Sektor leistete er Grundlegendes einerseits durch das 1844 erschienene 'Traitee complet de la theorie et de la practique de l'harmonie', in dem zum ersten Mal der Begriff der Tonalität erscheint, andererseits durch das monströs konzipierte Musikgeschichtswerk 'Histoire generale de la musique', das, 1869 (im Entstehungsjahr dieses Flötenkonzertes) begonnen, unvollendet blieb. Fetis, im heutigen Belgien geboren, studierte in Paris bei Cherubini und Boieldieu und wurde u. a. mit dem von Komponisten heute noch begehrten Rompreis ausgezeichnet. Ab 1821 war er selbst Lehrer am Conservatoire in Paris. 1833 wurde er Leiter des neugegründeten Conservatoire Royal de musique in Brüssel. Dieses Amt bekleidete Fetis bis zu seinem Lebensende.
Das vorliegende Flötenkonzert in h-moll entstand, wie schon erwähnt, im Jahre 1869. Schon die Tatsache, dass in dieser Zeit die Flöte als Soloinstrument von den Rohrblattinstrumenten in den Hintergrund gedrängt wurde, und aufgrund dessen äusserst wenig ernstzunehmende Sololiteratur für dieses Instrument entstand, rechtfertigt seine Beachtung. Trotz einiger kompositorischer Schwächen, besonders im an Mendelssohns Jugendwerke erinnernden dritten Satz, enthält es eine klare Konzeption und eine teilweise recht originelle Melodik, verknüpft mit äusserster Virtuosität im Flötenpart.
Eine Kadenz aus der Feder Fetis' ist nicht überliefert. Die vorliegende ist ein Vorschlag des Herausgebers.
Das vorliegende Flötenkonzert in h-moll entstand, wie schon erwähnt, im Jahre 1869. Schon die Tatsache, dass in dieser Zeit die Flöte als Soloinstrument von den Rohrblattinstrumenten in den Hintergrund gedrängt wurde, und aufgrund dessen äusserst wenig ernstzunehmende Sololiteratur für dieses Instrument entstand, rechtfertigt seine Beachtung. Trotz einiger kompositorischer Schwächen, besonders im an Mendelssohns Jugendwerke erinnernden dritten Satz, enthält es eine klare Konzeption und eine teilweise recht originelle Melodik, verknüpft mit äusserster Virtuosität im Flötenpart.
Eine Kadenz aus der Feder Fetis' ist nicht überliefert. Die vorliegende ist ein Vorschlag des Herausgebers.
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