4 Gedanken op. 115
für Blockflöte und Klavier
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Tina Ternes
4 Gedanken op. 115
für Blockflöte und Klavier
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Tina Ternes
4 Gedanken op. 115

für Blockflöte und Klavier

  • Besetzung Blockflöte und Klavier
  • Komponist Tina Ternes
  • Ausgabe Partitur und Stimmen
  • Verlag Furore Verlag
  • Bestell-Nr. FUR10508
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Beschreibung:

  • Erschienen: 01.10.2026
  • Opus: 115
  • ISMN: 9790501825080
In ihren "Vier Gedanken" für Blockflöte und Klavier entfaltet Tina Ternes eine kleine musikalische Gedankenwelt, in der unterschiedliche Stimmungen und innere Bilder miteinander verbunden werden. Die vier Teile - "Melancholie", "Trost", "Traumtanz" und "Promenade" - zeichnen dabei einen Weg von der Nachdenklichkeit über Zuversicht und spielerische Entrücktheit bis hin zu einer heiteren, bewegten Szene.

UA 2026 Ute Schleich (Blockflöten) und Brigitte Becker (Klavier) beim Jubiläumskonzert "100 Jahre GEDOK" in Heidelberg

1. Melancholie
(Tenorblockflöte)

Grundidee waren hier Gedanken, die um etwas kreisen, eine Angelegenheit von verschiedenen Seiten betrachten, dabei aber nicht unbedingt zu einer Lösung finden. Daher spielen hier eher Variationen als Kontraste eine Rolle, auch wenn der zunächst kadenzartige, dann rhythmische Mittelteil sich vom umrahmenden A-Teil absetzt. Das melodische Material ist recht ausgewogen auf Klavier und Flöte verteilt, die Grundstimmung ist ruhig und melancholisch.

2. Trost
(Bassblockflöte)
Das Stück arbeitet mit zwei Themen: einem eröffnenden sechstaktigen Gedanken und einem Hauptthema, das 20 Takte umfasst. Der kurze Mittelteil setzt den Schwerpunkt auf die Harmonik. Die beiden Themen kehren wieder, das Hauptthema allerdings als Variation, die in A-Dur im Klavier beginnt und von der Flöte übernommen wird, die in diesem Stück melodisch führend ist. Ein Gefühl von innerem Frieden und Seelenruhe soll hier vermittelt werden.

3. Traumtanz
(Altblockflöte)
Gedanken, die hin und her springen und sich nicht wirklich fassen lassen, heiter, schlicht und verspielt sind, sollen hier zum Klingen gebracht werden. Formal ist das Stück ein Rondo mit einem viertaktigen Thema, das mal in der Flöte, mal im Klavier erklingt und das Ritornell bildet. Es bleibt in E-Dur, während die beiden Couplets andere Tonarten aufsuchen.

4. Promenade
(Sopranblockflöte)
Hier gehen die Gedanken gewissermaßen spazieren. Der erste Abschnitt spielt melodisch mit den Kirchentonarten Lydisch, Dorisch und Mixolydisch und soll rhythmisch durch die Viertelnoten mit Nachschlägen im Klavier rhythmisch die Promenade, also den Spaziergang, darstellen. Die beiden Mittelteile (T. 18-48 und T. 49-65) stehen in starkem Kontrast dazu. Sie entsprechen zwei Orten, die man bei diesem Gedankenspaziergang aufsucht und in aller Ruhe betrachtet, bevor man sich auf den Rückweg begibt.