A New Fresh (Flöte und Klavier)
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Hartmut Tripp
A New Fresh (Flöte und Klavier)

Hartmut Tripp
A New Fresh (Flöte und Klavier)

  • Besetzung Querflöte und Klavier
  • Komponist Hartmut Tripp
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Noten
  • Verlag Eres Edition
  • Bestell-Nr. ERES2896
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Beschreibung:

  • Erschienen: 18.02.2008
  • Rubrik: Improvisation
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790202428962
Acht Kompositionen. Partitur mit Stimme. Inhalt:Best WishesRecyclin'A New FreshPsalm 23Nobody Knows The Trouble...Happy BirthdayAfter Another EightVorwortDie vorliegenden Stücke sind so konzipiert, dass sie sich einzeln, aber auch beliebig kombiniert, für Vorspiele und Anlässe unterschiedlicher Art eignen. Sie orientieren sich am Schwierigkeitsgrad 3 (mässig schwer I gehobenes Musikschulniveau). Wichtig ist die Bereitschaft, sich 'auf ein Neues' (A New Fresh) einzulassen und eine entsprechende Musizierfreude zu entwickeln. Melodiestimme und Klavier sind völlig gleichberechtigte Partner und müssen miteinander kommunizieren.BEST WISHES Der Walzer ist im gemässigten Tempo - nicht zu schnell und nicht zu langsam - zu spielen. Ein kurzer, im 2/4Takt stehender Teil, der als Synkope (Verschiebung des rhythmischen Schwerpunkts) zu empfinden ist, leitet über in den Soloteil. Hier ist es freigestellt, die, vorgegebene Stimme zu übernehmen, oder frei zu improvisieren (s. Hinweise zum Improvisieren' - Seite 23). Auch die Anzahl der Wiederholungen liegt im eigenen Ermessen. Die Klavierstimme hat einen ostinaten (liegenbleibenden) Charakter, kann aber ebenfalls, vor allem rhythmisch - verändert oder erweitert werden. Allerdings sollte die Begleitung als sich wiederholendes Modell erkennbar bleiben.Eine Kadenz ist keine Vorschrift'. Die vorgegebenen Noten sind als Vorschlag oder Anregung zu verstehen. Wichtig ist hier der Begriff 'rubato', was nichts anderes als die Aufforderung zu einer sehr freien (und persönlich empfundenen) rhythmischen Gestaltung ist. Auf keinen Fall passt zu einer Kadenz ein metrisches Durchzählen. Es kommt hier mehr auf den Mut zur Pause und zum langen Ton als auf ein 'Feuerwerk' möglichst vieler (und schneller) Töne an.RECYCLIN' Der Titel (RECYCLIN') soll deutlich machen, dass hier ein bewährtes Muster 'wiederverwertet' wird. Wenn man sich das rhythmische Feeling von Paul Desmonds 'Take Five' mit dem Ostinat von Dave Brubeck verinnerlicht, liegt man bei 'Recyclin' richtig.SOLITUDE INVISIBLE Diese Ballade (Begriff für ein langsames Stück im Jazz) charakterisiert sich durch die jazzigen Harmonien und die einfache Melodie. Dem ersten Durchgang (16 Takte) schliesst sich ein Soloteil an, der aber - im Gegensatz zum ostinaten Charakter des Soloteils in 'Best Wishes' - genau strukturiert ist und den zugrunde liegenden Akkorden entspricht.Für die Solokadenz gilt prinzipiell das Gleiche wie bei 'Best Wishes': Rhythmisch sehr frei gestalten und Zeit lassen ! Auch hier sind der Kreativität für etwas Neues keine Grenzen gesetzt.A NEW FRESH Der aufmunternde Charakter des Titels (A New Fresh - Auf ein Neues) verlangt eine möglichst 'unbekümmerte' Spielweise. Die Achtel sind 'swingend' (also mit einem federnden 'Triolen-Feeling') zu spielen. Im Gegensatz zu klassischen Achteln sind die Achtel im Jazz generell weniger voneinander abgesetzt, sondern als fliessendes Portato zu empfinden. Am besten stellt man sich die Silben 'ta-da-da-da-da-dat' (statt - wie in der Klassik - 'tata-ta-ta-ta-tat ') vor.PSALM 23 Dieses 'Larghetto' eignet sich besonders gut für feierliche oder kirchliche Anlässe. Hier passt es am besten, wenn die Achtel gleichmässig (also nicht im Triolen-Feeling) mit 'portato' (also nicht stark angestossen) gespielt werden. Das Stück klingt, gerade auch wegen der Jazzharmonien, sehr gut mit einer Kirchenorgel (dunkles Register) als Begleitung.NOBODY KNOWS THE TROUBLE I'VE SEEN Dieser wohl bekannteste unter den nordamerikanischen Spirituals hat in dieser Version im Abschnitt C einen Soloteil, der 'hymnisch' (also mit musikalischem Pathos) gespielt werden soll. Auch dieser Teil kann beliebig wiederholt und frei gestaltet werden, allerdings sollten die Akkorde des Klaviers deutlich und 'dramatisch' klingen.HAPPY BIRTHDAY Das schon zum Volkgut gewordene Lied wird hier zu einer kleinen Rondoform verarbeitet. Die Melodie tritt zwischen zwei sehr kurzen Zwischenvariationen dreimal in Erscheinung, wobei das geschätzte Publikum - wenn denn der Anlass danach ist - natürlich zum Mitsingen animiert werden darf.AFTER ANOTHER EIGHT Das Stück lebt von seiner vertrackten Rhythmik und ist daher wohl das schwerste in diesem Heft. Der Titel deutet auf den zu Grunde liegenden 8/4 Takt hin, der sich aus mehreren Taktteilen (3 - 3 - 2) zusammensetzt. Das 'Take-Five-Feeling' ist natürlich nicht deckungsgleich zu übernehmen, sondern muss dieser Struktur angepasst werden. Im (bewussten) krassen Gegensatz dazu steht der Funk-Teil in einem etwas langsameren Tempo, der mit entsprechendem Feeling gespielt werden sollte.