Dorothea Hofmann
Begegnungen auf dem Möbiusband
für zwei Flöten (2009) -Hommage à M.C. Escher-
Dorothea Hofmann
Begegnungen auf dem Möbiusband
für zwei Flöten (2009) -Hommage à M.C. Escher-
- Besetzung Querflötenduett
- Komponist Dorothea Hofmann
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Musikverlag Christoph Dohr
- Bestell-Nr. DOHR31061
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Beschreibung:
Ein Möbiusband ist eine Figur, die in sich selbst zurückführt, so dass das ganze Band nur eine Seite und einen Rand aufweist: es gibt kein Oben und kein Unten, kein Innen und Außen. Seit seiner Entdeckung ist das Möbiusband eine Figur der Unendlichkeit. Der niederländische Künstler Mauritz Cornelis Escher hat wohl als erster überzeugende bildhafte, künstlerische Formungen für diese Figur gefunden auf seiner Suche nach Darstellungsmöglichkeiten für die Unendlichkeit.
Die mathematische Figur des Möbiusbandes entspräche kosmisch dem Gedanken der Wiedergeburt, einer Unendlichkeit, in der nichts verlorengeht, sondern alles - wenngleich verwandelt - wiederkehrt. Meine "Begegnungen" übersetzen diese Idee in Musik: Es gibt keine Ober- und Unterstimme, keine Melodie und Begleitung, sondern beide Instrumente agieren stets gleichwertig, einander imitierend. Dabei entwickeln sich die Motive unmerklich aus dem jeweils vorherigen und es ergibt sich eine fließende Veränderung bei fortwährender Selbstähnlichkeit, so sehr, dass die Zuhörer es kaum gewahr werden, wenn die Musik längst die lineare Fortentwicklung verlassen hat und stattdessen aus dem vormaligen "Oben" nun "Unten" geworden ist: Die beiden Instrumente haben ihre Rolle getauscht und das Ganze könnte von Neuem beginnen. (Dorothea Hofmann)
Die mathematische Figur des Möbiusbandes entspräche kosmisch dem Gedanken der Wiedergeburt, einer Unendlichkeit, in der nichts verlorengeht, sondern alles - wenngleich verwandelt - wiederkehrt. Meine "Begegnungen" übersetzen diese Idee in Musik: Es gibt keine Ober- und Unterstimme, keine Melodie und Begleitung, sondern beide Instrumente agieren stets gleichwertig, einander imitierend. Dabei entwickeln sich die Motive unmerklich aus dem jeweils vorherigen und es ergibt sich eine fließende Veränderung bei fortwährender Selbstähnlichkeit, so sehr, dass die Zuhörer es kaum gewahr werden, wenn die Musik längst die lineare Fortentwicklung verlassen hat und stattdessen aus dem vormaligen "Oben" nun "Unten" geworden ist: Die beiden Instrumente haben ihre Rolle getauscht und das Ganze könnte von Neuem beginnen. (Dorothea Hofmann)