Cristiano Porqueddu
Concertino di Alghero
für Flöte und Gitarre
Cristiano Porqueddu
Concertino di Alghero
für Flöte und Gitarre
- Besetzung Querflöte und Gitarre
- Komponist Cristiano Porqueddu
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Noten
- Verlag Les Productions d'Oz
- Bestell-Nr. DOZ4426
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Beschreibung:
Das Concertino di Alghero ist eine Hommage an die Dichterin Maria Chessa Lai (1922-2012) aus Alghero. Es besteht aus drei Sätzen, die von Zeilen aus dem Gedicht En dins de mi (Inside Me) inspiriert sind. Der erste Satz, Contas de Dolças Rondallas (Legenden von süßen Märchen), ist eine Leyenda, die sich zweier Hauptthemen bedient, deren Ausarbeitung durch prismatische Beobachtung von Grundzellen kontinuierlich zwischen den beiden Instrumenten verwoben wird. Die kurze Episode vor der Reprise verzichtet zwar nicht auf die Ausarbeitung der Hauptthemen und entwickelt sich auf einem rhythmisch unbewegten Teppich, nimmt aber das Aussehen eines verborgenen Themas an, das aufgedeckt wird, als ob die Aufmerksamkeit für einige Momente von der Hauptszene auf den Kontext im Hintergrund gelenkt wird. Der zweite Satz En l'Alba Clara (In der klaren Morgendämmerung) gibt das tonale Ambiente des ersten Satzes nicht völlig auf, sondern beschwört das Spiel und die unendliche Chromatik des allerersten Lichts der Morgendämmerung herauf und bewegt sich auf wogenden Chromatismen ohne jede Statik, die zu drei kurzen Episoden führen. Im Schlusssatz Les Fulles més no Tremolen (Die Blätter zittern nicht mehr) wird der schlummernde Impuls des imaginierten Beobachters eines Teils der existenziellen Stille durch die rutilierende Progression, die von den ersten Takten an im Mittelpunkt steht, in den Vordergrund gerückt. Der enge Dialog zwischen den beiden Instrumenten und die weiten dynamischen Exkursionen verschmelzen zu einem klanglichen Brei, aus dem die Erinnerungen an vergangene Themen wie aus einer verlorenen Erinnerung herausgeholt werden.