Introduktion und Polonaise F-dur op. 119
für Flöte und Klavier
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Franz Ries
Introduktion und Polonaise F-dur op. 119
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Beschreibung:

  • Tonart: F-Dur
  • Opus: 119
  • Begleitung: Klavier
Ferdinand Ries (1784 in Bonn geboren, 1838 in Frankfurt am Main gestorben), dem wir einen der ersten authentischen Berichte über Beethoven verdanken, wurde fünfzehnjährig dessen Klavierschüler in Wien und nahm auf Empfehlung des Meisters Kompositionsunterricht bei Johann Georg Albrechtsberger (der wiederum auch Beethovens Lehrer gewesen war!). Ausgedehnte und bisweilen abenteuerliche Konzertreisen führten ihn durch Deutschland, Frankreich, Italien, England, Irland, Schweden und Russland. Ries genoss als Klaviervirtuose, Komponist und Dirigent hohes Ansehen. Noch 1819 schrieb Beethoven an ihn nach London: 'Mein liebes Erzherzoglein Rudolph und ich spielen ebenfalls von Ihnen und er sagt, dass der gewesene Schüler dem Meister Ehre macht.' Und Robert Schumann schreibt in der von ihm redigierten 'Neuen Zeitschrift für Musik' im Jahre 1835: 'Ferdinand Ries, dessen entschiedene Eigentümlichkeit nur eine Beethovensche verdunkeln konnte.' 'Introduction et Polonoise (sic!) / pour le / Piano Forte / avec accompagnement d'une / Flüte obligée / composée et dediée / a / Mr. Charles Tesche / par / Ferd. Ries. / op. (hs.) 119' weist das Titelblatt der bei N. Simrock in Bonn und Köln erschienenen (Erst-)Ausgabe aus. Die Verlagsnummer weist - nach O. E. Deutschs Verzeichnis - den Druck in die Jahre 1823/24. Als Einzelstimmen erschienen, ist die Klavierstimme doch so (teils durch zwei übereinander liegende Doppelsysteme) gedruckt, dass das Werk auch für Klavier allein gespielt werden kann. (Die Polonaise heisst in der Klavierstimme auch Polacca, in beiden Stimmen jedenfalls auch Rondo.) Zusätze des Herausgebers, in dessen Besitz sich die originale Vorlage befindet, wurden in der heutzutage üblichen Art (Strichelung, Einklammerung, Fussnoten) kenntlich gemacht. Als Interpretationshinweis mag ein Zitat über Ries' Klavierspiel angeführt werden, das sich im Jahrgang 1824 der Londoner Zeitschrift 'Harmonicon' findet; es heisst da: ' . . . a powerful hand and romantic wildness ... by means of streng contrasts of loud and soft, and a liberal use of the open pedal, together with much novelty and great boldness in his modulations.' Georg Meerwein