Johann Adolf Hasse
Konzert G-dur Op. 3, No. 7
für Flöte, Streicher und Basso continuo
Johann Adolf Hasse
Konzert G-dur Op. 3, No. 7
für Flöte, Streicher und Basso continuo
- Besetzung Querflöte und Klavier
- Komponist Johann Adolf Hasse
- Bearbeiter Istvan Mariassy
- Ausgabe Noten
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM1385
Beschreibung:
Opus 3 von Johann Adolf Hasse (1699-1783) enthält zwölf Flötenkonzerte. Das hier vorgelegte Werk ist das dritte Stück dieser Folge. Es spricht für die moderne Ausgabe dieses Werkes, dass es nicht nur durch die Eleganz und die Eigenart des Stils, sondern auch durch instrumentaltechnische Leichtigkeit gekennzeichnet ist, besonders was die Stimmen anbelangt. Die Flötenstimme baut sich aus virtuosen und kantabilen Elementen auf und bietet den Studenten der Flöte schon nach einigen Jahren Studium eine dankbare und leicht ausführbare Aufgabe. Die Streicherstimmen sind ausgesprochen leicht, so dass sie sogar Jugendorchestern empfohlen werden können. Zur Edition dieses Werkes wurden zwei Quellen herangezogen. Als Primärquelle galt die Erstausgabe in Stimmbüchern mit dem folgenden Titel: 'Twelve / Concertos / in six parts / For a german flute. Two violins. / a tenor. with a thorough bass for / the harpsichord or violoncello / Composed by Signor / Giovanni Adolffo Hasse. / Opera terza. / London. ... Walsh ... No. 688 [17411'. Ein Exemplar in The British Library, London, Signatur. Mus 2477 - o - 1, im weiteren: A - Als sekundäre quelle wurde ein handgeschriebenes Stimmenmaterial vom Ende des 18. Jahrhunderts verwendet, das in der Kungliga Musikaliska Akademien zu Stockholm aufbewahrt wird und dessen Flötenstimme mit der folgenden Aufschrift versehen ist: '[...] Ex G Dur /[incipit] / Concerto / a 4/ Flauto traverso / Due violini / con Cimbalo. Violoncello / Del Sigre Hasse /.' Diese Quelle wird im weiteren als B angeführt. Von den beiden Quellen enthält A die mehr entwickelte Fassung, so de grundsätzlich ihr Musiktext beachtet wurde. B entstand für praktische Zwecke, und ihr Wert besteht hauptsächlich in den in A manchmal nicht vorhandenen Vortragsanweisungen und - bezeichnungen. Die wesentlichsten Unterschiede zwischen den beiden Quellen werden nachstehend aufgezählt: eine Bratschenstimme kommt nur in A vor; B weicht von A besonders in einigen Kadenzforrneln ab, ihre Fassung ist aber musikalisch weniger wertvoll; B enthält mehr offensichtliche Schreibfehler aber auch mehr nützliche Vortragsanweisungen; in B ist der Schlusssatz in manchen Stimmen im 3/8-Takt notiert. In der vorliegenden Ausgabe ist der Musiktext von A mit dem Zeichensystem von B ergänzt worden. Es erwies sich trotzdem unumgänglich, einige Artikulations- und Dynamikzeichen zu ergänzen bzw. manche offensichtliche Notenfehler zu korrigieren. Da diese Ergänzungen auf Analoga bzw. Evidenz beruhen, sind sie nicht unterschieden. Die verschiedenen Lesarten bzw. die Vorschläge des Herausgebers sind in Fussnoten aufgezählt. In der Flötenstimme gab es ursprünglich sehr wenige Dynamikzeichen. Die Fermaten vor der Reprise wurden als Anregung zur Improvisation von Kadenzen aufgefasst. Aus diesem Grunde enthält die dem Klavierauszug angeschlossene Flötenstimme auch ausgearbeitete Kadenzen und eine Menge von Dynamikzeichen. Isiuán Máriássy