6 Sonaten op. 10 Band 1
Sonaten 1-3 (F-dur, G-Dur, d-Moll) (J. 99-104) für Flöte und Klavier
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Carl Maria von Weber
6 Sonaten op. 10 Band 1
Sonaten 1-3 (F-dur, G-Dur, d-Moll) (J. 99-104) für Flöte und Klavier

Carl Maria von Weber
6 Sonaten op. 10 Band 1

Sonaten 1-3 (F-dur, G-Dur, d-Moll) (J. 99-104) für Flöte und Klavier

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Beschreibung:

  • Seiten: 34
  • Gewicht: 188 g
  • Tonart: F-Dur
  • Opus: 10
  • Genre: Klassik
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790206203923
Nach seinem Stuttgarter Debakel war Carl Maria von Weber ( geb. am 18. Nov. 1786 in Eutin, gest. am 4./5. Juni 1826 in London) über Mannheim und Heidelberg im April 1810 in Begleitung seiner Freunde Gottfried Weber und Alexander von Dusch nach Darmstadt gekommen, wo sich in der Residenz des musikliebenden Großherzogs Ludwig Künstler verschiedenster Herkunft eingefunden hatten. Der Großherzog, der selbst Violine, Klavier, Flöte und Horn spielte, hatte es sich nicht nehmen lassen, mit seiner Thronbesteigung im Jahre 1790 auch die Leitung der Oper in seiner Hand zu vereinigen, wo er sorgsam die künstlerischen Leistungen seines Ensembles überwachte. Zudem hatte er im Jahre 1807 den Abbé Georg Joseph Vogler (1749-1814) in die Position eines Geheimrats an seinen Hof berufen, um den sich bald alte und neue Schüler scharten, allen voran Weber und der Bankierssohn Jacob Beer, besser bekannt als Giacomo Meyerbeer. Weber hatte bereits von September 1803 bis Mai 1804 in Wien Kompositionsstudien unter Vogler betrieben, der unter seinen Zeitgenossen wegen seiner unkonventionellen Lehrmethoden als Scharlatan verschrien war. Immerhin hatte Vogler Weber eine Kapellmeisterstelle in Breslau verschaffen können, die er bis Herbst 1806 innehatte, um dann über das Carlsruher Intermezzo im schlesischen Refugium des Oboe blasenden Herzogs Eugen von Württemberg nach Stuttgart - und Darmstadt zu gelangen. Während einer Frankfurt-Reise im Juni 18 10 lernte er in Offenbach den Verleger Johann Anton Andre kennen, der die Leitung der Firma erst seit kurzem innehatte und zusammen mit Sennefelder die Lithographie für den Notendruck nutzte. Weber verkaufte ihm unter anderem seine erste Symphonie op. 19, das damals noch unvollendete Klavierkonzert in C-dur, op. 11, und die noch zu schreibenden 'Six Sonates progressives pour le Pianoforte avec Violon obligé' op. 10. Weber kam allerdings erst Mitte September 1810 dazu, diesen Kompositionsauftrag anzugehen. Dazwischen war eine dritte Frankfurt-Reise notwendig geworden, um Proben und Aufführung seiner Oper Silvana zu überwachen. Die Arbeit an der Andréschen Bestellung ist Weber recht sauer geworden, dementsprechend langsam ging es damit voran - vom 20. September bis zum 17. Oktober. In einem Brief an seinen Namensvetter Gottfried Weber schreibt er am 23. September: 'Eine Hundsföttische Arbeit habe ich jetzt vor. 6 kleine Sonaten mit 1 Violin für André; kostet mich mehr Schweiss als so viel Simphonien, aber was ist zu machen.' Am Ende war Webers Mühe umsonst, da das Ergebnis wohl nicht ganz Andres Vorstellungen entsprach, und der Verleger die zugesandten Piècen umgehend retournierte. Dazu Weber am 1. November an Gottfried: 'Der - hat mir meine Sonaten zurückgeschickt unter dem vortrefflichen Grunde - sie seyen zu gut, das müsste viel platter sein.' In dieser Situation erinnerte sich Weber einer Bekanntschaft mit Nikolaus Simrock, der vor ein paar Jahren in Bonn eine Musikalienhandlung eröffnet hatte. Weber hatte den Verleger Anfang Mai 1810 in Frankfurt kennengelernt und war mit ihm auch ins Geschäft gekommen. Für einhundertfünfzig Gulden hatte Simrock ihm seine Grande Polonaise op. 21, das Klavierquartett op. 8, das Violoncellokonzert (Potpourri) op. 20, sechs Lieder sowie die Kantate 'Der erste Ton' (J. 58) abgekauft. Simrock wird sich Weber sicher gerne erinnert haben, als der ihn wegen der leidigen 6 Sonaten ansprach: Allein die Polonaise brachte dem Bonner Verleger binnen kurzem mehrere tausend Gulden ein - an denen Weber nicht beteiligt war. Ein Umstand, der die Regel war, was Weber in den folgenden Jahren veranlasste, teilweise erfolgreich auf ein eigenes 'Copyright' zu drängen. Nach O. E. Deutsch's Verlagsnummern-Verzeichnis erschienen die sechs progressiven Sonaten schliesslich Ende 1811 in zwei Lieferungen bei Simrock (Pl.-Nr. 866/869). Unter den gleichen Plattennummern kam das Konvolut gleichzeitig in einer Fassung mit Flöte heraus, die Jähns in seinem Werkverzeichnis unter 'Ausgaben' als Bearbeitung erwä