Georg Friedrich Händel
Sonatas for Flute and Guitar 1
Halle-Sonaten für Gitarre und Flöte
Georg Friedrich Händel
Sonatas for Flute and Guitar 1
Halle-Sonaten für Gitarre und Flöte
- Besetzung Querflöte und Gitarre
- Komponist Georg Friedrich Händel
- Bearbeiter Michele di Filippo
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Noten
- Verlag Les Productions d'Oz
- Bestell-Nr. DOZ4578
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Vol. 1, The Halle Sonatas Die Sonaten HWV 374, HWV 375 und HWV 376 sind eigentlich als die Halle-Sonaten bekannt, da sie als eines der ersten Werke Händels vermutlich in Halle (der Heimatstadt des Komponisten in Deutschland) komponiert wurden. Leider ist der genaue Kompositionszeitraum nicht bekannt, aber sicher ist, dass sie erstmals 1730 von Walsh veröffentlicht wurden. Die Authentizität der a-Moll-Sonate HWV 374 ist ungewiss, aber das Werk führt auf Händels Kompositionsweise zurück. Tatsächlich nahm der Verleger Chrysander sie auch in seine Ausgabe der Sonaten für Soloinstrumente als Sonate XVI auf, wobei er die Traversa als Zielinstrument angab. Auch bei der e-Moll-Sonate HWV 375 ist die Authentizität ungewiss, aber mit Sicherheit wurden drei Sätze von Händel komponiert, und sie wurden ursprünglich für andere Werke verwendet. Die ersten beiden Sätze sind die e-Moll-Transposition der Oboensonate in c-Moll HWV 366, die um 1712 komponiert wurde. Der vierte Satz hat große Ähnlichkeit mit dem Menuett in g-Moll für Cembalo (HWV 434), das 1733 veröffentlicht wurde. Daher könnte es sich bei dieser Hallenser Sonate Nr. 2 um eines der letzten Werke seines Lebens handeln, wie es auch bei der Sonate HWV 379 der Fall war. Auf jeden Fall enthält die Chrysander-Ausgabe auch diese e-Moll-Sonate in der Sammlung der Sonaten für Soloinstrumente. Die hallesche Sonate Nr. 3 in h-Moll HWV 376 hat eine unsichere Authentizität als die Sonaten HWV 374 und HWV 375. Der erste Satz ist ein geschmeidiges Adagio, das die melancholischen und nostalgischen Gefühle widerspiegelt, die die Tonart h-Moll hervorruft. In den beiden Allegro-Sätzen wird abwechselnd von der Moll- in die relative Dur-Tonart moduliert, wobei Verzierungen und Stickereien entstehen. Das zentrale Largo wirkt wie eine kurze friedliche und fröhliche Oase. Auch hier gibt die Chrysander-Ausgabe an, dass das Werk für die Traversa bestimmt ist, und führt es als Sonate XVIII auf. Es ist möglich, dass es sich bei diesen halleschen Sonaten um Jugendkompositionen handelte, die später vom Verleger wiederentdeckt und für die Traversflöte bestimmt wurden, um den Absatz zu sichern, da dieses Instrument zu jener Zeit sehr beliebt war.