Sonate Es-Dur op. 164 für Pianoforte und Horn oder Violoncello (1823)
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Maximillian Joseph Leidesdorf, Camillo Bellonci
Sonate Es-Dur op. 164 für Pianoforte und Horn oder Violoncello (1823)

Maximillian Joseph Leidesdorf, Camillo Bellonci
Sonate Es-Dur op. 164 für Pianoforte und Horn oder Violoncello (1823)

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Beschreibung:

  • Tonart: Es-Dur
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790501543083
Maximilian Joseph Leidesdorf, geboren am 5. Juli 1787 in Wien, gestorben 27. Sept. 1840 in Florenz war der Sohn des Großhändlers Joseph Leidesdorf. Er hatte Unterricht bei Albrechtsberger, Salieri und E.A. Förster. Er studierte außerdem Klavier und Gitarre und veröffentlichte 1803 sein op. 1 in Wien, wo er als angesehener Pianist, Klavier- und Gitarren-Lehrer lebte. Mit Ignaz Sauer gründete er 1822 einen Musikalienverlag und war ab 9. Mai 1827 dessen Alleininhaber; seine Rechte gingen bis etwa 1835 an Diabelli über. 1827 ging er nach Florenz, wo er vom Großherzog von Toskana zum Hof- und Kammervirtuosen ernannt wurde. Dort war er daneben noch Professor am Konservatorium und verblieb bis zu seinem Tod in Florenz.

Die Sonate Es-Dur wurde im Verlag Sauer & Leidesdorf im Dezember 1823 mit der Plattennummer 697 veröffentlicht. Als Komponisten werden „Bellonci & Leidesdorf“ genannt. Camillo Bellonci kam um 1781 in Italien zur Welt, erscheint in Frankreich und Deutschland seine musikalische Ausbildung erlangt zu haben. In der Literatur wird er mit sehr unterschiedlichen Schreibweisen (Belonci, Bellunghi, Belouci) nachgewiesen. 1811 wird Bellonci zum ersten Mal genannt, als er bei den Hochzeitsfeierlichkeiten der Tochter des Fürsten Lobkowitz im böhmischen Raudnitz auftritt. Im April 1818 finden man in der „Allgemeinen musikalischen Zeitung“ einen Verweis auf ein Konzert am 25. März 1818 im Wiener Hoftheater am Kärntnertor. Dort führte Herr Bellonci "Variationen für Pianoforte und Waldhorn" von M.J. Leidesdorf zusammen mit dem Pianisten J. Preisinger mit großen Erfolg auf. Das Zieglers Wiener Adressen-Buch nennt 1822 Bellonci als Hornisten am Kärntnerthortheater und Hofballorchester. Nach 1823 verliert sich die Spur von Bellonci. Für die vorliegende Edition wurden zwei Quellen herangezogen, der oben genannte Druck und eine spätere Ausgabe „Sonate /pour /Pianoforte & Violoncello /compose/ par M. J. Leidesdorf/Oeuvre 164“, erschienen nach 1827 im Verlag Leidesdorf in Wien. Der Klavierpart ist identisch mit dem Erstdruck, der Solopart des Cellos hat die Plattennummer A697 Bellonci wird hier nicht mehr genannt, was generell für eine mehr beratende Funktion Belloncis bei dieser Sonate spricht.