Johann Georg Heinrich Backofen
Variationen für Bassetthorn und Klavier
Johann Georg Heinrich Backofen
Variationen für Bassetthorn und Klavier
- Besetzung Bassetthorn und Klavier
- Komponist Johann Georg Heinrich Backofen
- Herausgeber Fritz-Georg Höly
- Ausgabe Klavierauszug und Stimme(n)
- Verlag Edition Kunzelmann
- Bestell-Nr. KU-GM1637
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Beschreibung:
Johann Georg Heinrich Backofen, geb. 1768 in Durlach, gestorben 1830 in Darmstadt war ein sehr vielseitiger Künstler, u.a. Komponist, Schriftsteller und Maler. Sein musikalisches Können zeigte er im solistischen Spiel auf der Harfe, der Clarinette, dem Bassetthorn und der Flöte. 1780 übersiedelte die Familie nach Nürnberg wo J.G.H. Backofen seine musikalische Ausbildung bei Kapellmeister Gruber erhielt. Daneben studierte er Sprachen und Malerei. Schon 1789 reiste er mit großem Erfolg in verschiedene Länder. Der Beginn der Revolution beendete vorerst seine internationale, musikalische Tätigkeit. In Deutschland war sein solistisches Spiel sehr gefragt, wobei Backofen nun meistens Konzerte auf dem Bassetthorn und der Pedalharfe gab. Die zurückhaltende Lebensart machten Backofen zudem noch als gern gesehener Gast bekannt. Seine Clarinettenschule, die Anleitung zum Bassetthornspiel, sowie eine Harfenschule und deren Bau, waren in der damaligen Zeit richtungsweisend. Die vorliegenden Variationen haben ein Thema, welches dortmals sehr oft verwendet wurde, von Paisiello als Grundlage. Dieses Werk erscheint erstmals im Druck und ist unter der Nr. Mus. ms. 75 in der Hessischen Landes und Hochschulbibliothek in Darmstadt vorhanden. Herr Dr. Oswald Bill habe ich für seine Hinweise und der Genehmigung des Werkes sehr zu danken. Der Text lautet: Variationi per il Corno di Bassetto 1 ,- dur. 2 Viol., Viola, Basso, 2 Ob., Fag., 2 Corn., 2 Trombe e Timp. Corno di bassetto Solo. Larghetto F dur 6/8 mit Var. Da vorliegende Besetzung sehr schwer erreichbar ist, habe ich mich entschlossen, ein Klavierpart ausarbeiten zu lassen. Diesen hat Herr Otmar Mayer jun. erstellt, wofür ich danke. Fritz-Georg Höly