Johann Nepomuk Wendt
Petite Sérénade concertante F-dur
für 2 Oboen und Englischhorn
Johann Nepomuk Wendt
Petite Sérénade concertante F-dur
für 2 Oboen und Englischhorn
- Besetzung 2 Oboen und Englischhorn
- Komponist Johann Nepomuk Wendt
- Ausgabe Stimmensatz
- Verlag Edition Kneusslin Basel
- Bestell-Nr. KU-EKB44
Beschreibung:
Johann WENTH, geboren am 27. Juni 1745 in Divice bei Louny (Mittelböhmen), gestorben am 3. Juli 1801 in Wien war zuerst, in der Schlosskapelle des Grafen Arnost Karl Pachda in Citoliby bei Louny tätig. Nach einer abenteuerlichen Flucht aus der Untertanenschaft kam Wenth nach Wien, wo er in die Dienste des Fürsten Schwarzenberg als Oboist und Englischhornspieler trat. Im Jahre 1782 wurde er Mitglied der berühmten Hofkapelle und betätigte sich ebenfalls in der Oper (gemäss Besoldungsliste der kaiserlichen Verwaltung). Schon zu seinen Lebzeiten wurden seine Bläserkompositionen bewundert. Wenths gründliche Kenntnisse der Blasinstrumente und deren kompositorische Anwendung veranlassten zahlreiche Tonkünstler, ihm die Uebertragung ihrer Werke für Blasharmonie anzuvertrauen (z B. W.A. Mozart, Die Entführung aus dem Serail für 2 Oboen, 2 Englischhörner, 2 Fagotte und 2 Hörner; Leopold Kozeluch, La ritrovata figlia del Ottone II Suite aus dem Ballett für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner & 2 Fagotte). La petite Serenade concertante gehört zu der Serie von Trios für 2 Oboen und Englischhorn, von den eines unter dem Titel 'Terzett. für 2 Oboen und Englischhorn von der Erfindung des Herrn Wenth, vorgetragen von den Brüdern Johann, Franz und Philipp Teimer' am 23. Dezember 1793 in der Gesellschaft, der Musikfreunde den Anstoss zu Beethovens op. 87, Trio in C-Dur gab (s. Thayer D.-R. II3 , 42). Was die Besetzung anbelangt, haben schon im Jahre 1800 die Verleger verschiedene Moglichkeiten vorgeschlagen: z.B. 2 F1. & Engl.hrn., 2 Ob. & Viola, 2 Ob. & Klarinette, 2 Klarinetten & Viola etc. Auch die ausschliessliche Ausführung durch Streicher, z.B. 2 Violinen und Viola, ist durchaus möglich. Die Aufführung des gesamten Werkes durch Blasinstrumente mag zu große physische Anstrengungen verursachen. In diesem Falle beschränke man sich auf 3 oder 4 Sätze; ebenso verzichte man auf die Wiederholungen. Antonín Myslík