Mood Swing
für Posaunenensemble und Rhythmusgruppe
Mood Swing
für Posaunenensemble und Rhythmusgruppe
- Besetzung Posaunen-Ensemble und Rhythmusgruppe
- Ausgabe Noten
- Verlag Warwick Music
- Bestell-Nr. WARWTB697
Beschreibung:
Mood Swing ist eine wunderbare Kombination aus dem klassischen Posaunenchor und der kraftvollen Posaunengruppe einer Big Band. Dieses Stück ist nicht als Posaunenchorstück geschrieben, sondern eigentlich als Duell zwischen zwei Quintetten. Das Hauptthema, das in der Solostimme der zweiten Posaune im ersten Quintett zu hören ist, nimmt einen wilden Ritt in und aus sich selbst mit mehreren Variationen, üppigen Akkordstrukturen und komplizierten Gegenmelodien. Das Einzigartige an diesem Lied ist, dass jeder einzelne Teil ein Unikat ist. Es gibt zwar mehrere Unisono-Stellen, vor allem in den beiden Bassposaunen, aber selbst das verschwindet hin und wieder, um ein Stück zu schaffen, das nicht einmal mit einem Spieler weniger gespielt werden kann. Die Art des Stücks erfordert eine besondere Bühnenaufstellung, um die visuellen und akustischen Effekte zu verstärken. Die Gruppe sollte sich in einem weiten Bogen aufstellen, wobei das erste Quintett (Posaunen 1-4 und Bassposaune 1) rechts auf der Bühne steht, das Schlagzeug in der Mitte und das zweite Quintett (Posaunen 5-8 und Bassposaune 2) links auf der Bühne. Der Bogen sollte mit den höheren Stimmen an der Außenseite beginnen und mit den beiden Bassstimmen in der Mitte neben dem Schlagzeug enden. Während des Stücks konkurrieren die beiden Quintette zu verschiedenen Zeiten um die Aufmerksamkeit des Publikums. Ein Quintett singt die Melodie, während das andere einen sehr komplizierten und intensiven Gegenpart spielt. Zu anderen Zeiten sind die Stimmen ineinander verwoben, so dass ein pyramidenartiger Klangeffekt entsteht, mit einem Bass in der Mitte, der sich nach außen und nach oben hin aufbaut. Als Posaunist wollte ich auch meinen Lieblingsdämpfer in das Lied einbauen. So hat jedes Quintett die Chance, sich mit dem Plunger-Dämpfer zu zeigen, was in einem Plunger-Duell vor dem Schlagzeugsolo gipfelt. Obwohl diese Figuren sehr jazzig sind, sollte man nicht mit der Plunger-Notation herumspielen, denn das ist an sich schon eine andere Ebene des Rhythmus. Eine verwirrende Plunger-Notation, die ich gerne klären möchte, ist die Notation von [+0]. Bei dieser Notation muss der Spieler die Note mit einem geschlossenen Kolben beginnen und mit einem offenen enden, wodurch ein "Wah"-Sound entsteht. Der Satzteil lässt dem Schlagzeuger viel Spielraum für beide Quintette mit vielen Fills und einem langen Solo am Ende. Hier werden nicht nur die Fähigkeiten des Schlagzeugers auf die Probe gestellt, sondern auch seine Kreativität. Dieser Song gibt dem traditionellen Posaunenchor, den man zu hören gewohnt ist, ein neues Gefühl und einen einzigartigen Blick auf eine typische Jazzstruktur. Mit einzigartigen Harmonien, melodischen Zählzeiten und Standard-Jazz-Licks baut sich dieser Song immer weiter auf, bis das Publikum auf den Beinen ist. Ich hoffe, Sie genießen Mood Swing. Mike Armstrong