Jan van der Roost
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Lost Without a Trace
Jan van der Roost
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Lost Without a Trace
- Besetzung Posaunentrio
- Komponist Jan van der Roost
- Serie De Haske Brass Series
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag De Haske Publications
- Bestell-Nr. DHP1266589-070
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Beschreibung:
Dieses Werk entstand auf Wunsch der Posaunengruppe der Osakan Philharmonic Winds, einem professionellen japanischen Blasorchester, mit dem der Komponist bereits mehrfach als Gastdirigent zusammengearbeitet hat. Das Orchester spielte die Uraufführung des Werks am 3. April 2025 im Minoh Theatre in Tokio.
Während der Entstehungszeit der Komposition ereignete sich im Herbst 2024 etwas sehr Tragisches: Ein Kollege des Komponisten, Mark Joris, brach auf eigene Faust zu einer Wanderung in den Bergen auf. Nach ein paar Tagen brach jedoch der Kontakt ab und seitdem fehlt jede Spur von ihm.
Der pensionierte professionelle Posaunist Mark Joris war davon überzeugt, dass sich die Posaune perfekt für choralartige Passagen oder Themen eignet. In enger Absprache mit dem auftraggebenden Orchester entschied sich Van der Roost dazu, kein festliches oder überschwängliches Werk zu komponieren, sondern ein würdevolles, ganz im Sinne von Mark Joris (1952–2024) und zur Erinnerung an ihn.
Kontrapunktische und imitierende Stimmführungen prägen den Anfang der Komposition, doch die Musik wird nach und nach düsterer, fragmentierter und nachdenklicher. Der Schluss klingt wie ein Choral, doch durch die Verwendung eines Dämpfers wird der Klang abgedämpft oder "stummgeschaltet". Trotz der Trauer, der unbeantworteten Fragen und des großen Verlusts wollte der Komponist mit hoffnungsvollen Klängen an die vielen wunderbaren Momente von Mark Jorisʼ Leben erinnern. Nach 72 Takten – entsprechend seinen Lebensjahren – endet das Werk in gedämpfter Schönheit mit einem verklingenden Dur-Dreiklang.
Während der Entstehungszeit der Komposition ereignete sich im Herbst 2024 etwas sehr Tragisches: Ein Kollege des Komponisten, Mark Joris, brach auf eigene Faust zu einer Wanderung in den Bergen auf. Nach ein paar Tagen brach jedoch der Kontakt ab und seitdem fehlt jede Spur von ihm.
Der pensionierte professionelle Posaunist Mark Joris war davon überzeugt, dass sich die Posaune perfekt für choralartige Passagen oder Themen eignet. In enger Absprache mit dem auftraggebenden Orchester entschied sich Van der Roost dazu, kein festliches oder überschwängliches Werk zu komponieren, sondern ein würdevolles, ganz im Sinne von Mark Joris (1952–2024) und zur Erinnerung an ihn.
Kontrapunktische und imitierende Stimmführungen prägen den Anfang der Komposition, doch die Musik wird nach und nach düsterer, fragmentierter und nachdenklicher. Der Schluss klingt wie ein Choral, doch durch die Verwendung eines Dämpfers wird der Klang abgedämpft oder "stummgeschaltet". Trotz der Trauer, der unbeantworteten Fragen und des großen Verlusts wollte der Komponist mit hoffnungsvollen Klängen an die vielen wunderbaren Momente von Mark Jorisʼ Leben erinnern. Nach 72 Takten – entsprechend seinen Lebensjahren – endet das Werk in gedämpfter Schönheit mit einem verklingenden Dur-Dreiklang.