Rapsodie for Alto Saxophone and Piano
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Claude Debussy
Rapsodie for Alto Saxophone and Piano

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Beschreibung:

  • Erschienen: 01.09.2020
  • Gewicht: 82 g
  • Begleitung: Klavier
  • ISBN: 9798888529652
  • EAN: 660355086564
Im Jahr 1901 gab die amerikanische Saxophonistin Elise Hall bei zahlreichen Komponisten Werke für ihr Instrument in Auftrag, darunter auch Claude Debussy (1862-1918). Debussy nahm das Geld zwar an, war aber so sehr auf seine Oper Pelléas et Mélisande konzentriert, dass er kaum daran dachte, Halls Werk zu schreiben. Als plötzlich Hall (die Debussy als "die Saxophondame" bezeichnete) und ihr Lehrer, der französische Oboist Georges Longy, unangemeldet in Paris auftauchten und um den Auftrag baten, sah sich der zögerliche Komponist veranlasst, das Werk zumindest in einer groben Partitur fertigzustellen. Daraufhin schloss er mit seinem Verleger einen Kaufvertrag über das Werk ab, was zur Folge hatte, dass er zweimal für ein Werk bezahlt wurde, das er noch nicht ganz vollendet hatte. Zu diesem Zeitpunkt wandte Debussy seine Aufmerksamkeit La Mer zu und kehrte nie wieder vollständig zu diesem Solowerk zurück, das schließlich den Titel Rapsodie pour Orchestre et Saxophone, L. 98, erhielt, obwohl zuvor andere Titel in Betracht gezogen wurden: Rapsodie Arabe; Rapsodie Mauresque pour Orchestre et Saxophone Obligé; Rapsodie Orientale; Esquisse d'une'Rhapsodie Mauresque' pour Orchestre et Saxophone Principal. Debussy starb 1918, bevor er das Werk vollenden oder orchestrieren konnte. Der Komponist Jean Roger-Ducasse erhielt die Rapsodie von Debussys zweiter Frau Emma, um sie zusammen mit allen anderen unvollendeten Werken ihres verstorbenen Mannes zu vollenden. Roger-Ducasse vollendete die Orchestrierung und den endgültigen Klavierauszug im Jahr 1918, und diese Fassungen sind heute allen bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war Elise Hall vollständig ertaubt, so dass die Uraufführung des Werks dem Saxophonisten Pierre Mayeur mit der Société nationale de musique im Salle Gaveau in Paris am 14. Mai 1919 unter der Leitung von André Caplet übertragen wurde.