Sonata burlesca
für Trompete in B und Klavier
inkl. MwSt., zzgl. Versand
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
Peter Wittrich
Sonata burlesca
für Trompete in B und Klavier

Peter Wittrich
Sonata burlesca

für Trompete in B und Klavier

  • Besetzung Trompete und Klavier
  • Komponist Peter Wittrich
  • Schwierigkeit
    (mittel)
  • Ausgabe Klavierpartitur und Stimme(n)
  • Verlag Schott Musik
  • Bestell-Nr. TR36
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 23.02.2026 und 25.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch Englisch
  • Seiten: 36
  • Erschienen: 17.09.2025
  • Dauer: 09:00
  • Maße: 231 x 303 mm
  • Gewicht: 160 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • Begleitung: Klavier
  • ISMN: 9790001222259
  • EAN: 842819125570
Schon im Titel Sonata burlesca klingt der scherzhafte, kurzweilige Charakter des Stückes an. Aus der langjährigen Zusammenarbeit, vor allem mit Blechbläsern, keimte der Wunsch in mir auf, ein unterhaltsames, zeitgenössisches Werk zu schreiben, an dem sowohl die Profis ihren Spaß haben werden, aber insbesondere die jungen Interpreten, auch im Hinblick auf "Jugend musiziert" (Alterstufe 3 - 4), mit einem technisch erschwinglichen Werk brillieren zu können und bei ihnen die Lust für Neues zu wecken. Tonales Gepräge, dem Zeitgeist entsprechend in freier Modellierung, schafft in allen Sätzen Vertrautheit, wobei der Blues sich einen Abstecher gar ins "Jazzige" erlaubt. Mit dem Einsatz unterschiedlicher Dämpfer werden spezielle Klangfarben auf der Trompete ausgeschöpft. All diese durchscheinenden Wesensmerkmale "in stile di Divertimento" garantieren einen durchgängig selbsterklärenden Zugang. Im ersten Satz – in freier Anlehnung an die Sonatensatzform – stehen sich drei Themen gegenüber. Ein dem Charakter der Trompete entsprechendes Fanfarenthema dominiert die beiden eher lyrisch-sangliche Nebenthemen. Der Blues greift idiomatische Wendungen des Jazz, z.B. den Walking-Bass und kleine Motivbausteine, "Licks" genannt, auf und verformt diese zugunsten moderner Ausdrcksmittel. Auf das bekannte 12-taktige Bluesschema wird verzichtet; formal und harmonisch sucht der Blues seine eigenen Wege. What shall we do with the Drunken Sailor, ein berühmtes Shanty, ist Protagonist des dritten Satzes. Aus den, der Melodie abgeleiteten, Dreiklangsverschiebungen und der abschließenden pentatonischen Melodiekadenz generieren sich zahlreiche Metamorphosen unter toccatenhaften Begleitmustern. Ein Spritzer Virtuosität darf im Finalsatz als Steigerungsmittel nicht fehlen und der motorisch-mitreißende Grundduktus hält die heitere Attitüde bis zum Schluss aufrecht. Buon divertimento! Ich danke meinem langjährigen Freund und Interpreten der Uraufführung Manfred Bockschwaiger für einige wertvolle Hinweise. Peter Wittrich, im Mai 2025