Triade op. 78
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Julien-François Zbinden
Triade op. 78

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Beschreibung:

  • Dauer: 14:00
  • Opus: 78
  • Begleitung: Orgel
2 Trompeten und Streichorchester oder Orgel.

Die Triade op. 78 wurde auf Anregung der Trompeter Otto Sauter und Bo Nilsson geschrieben, die zwei der Trompete gewidmete Veranstaltungen organisierten: ein Festival und Meisterkurse in der Stadt Bremen, Deutschland. Das Werk ist ihnen und ihrem üblichen Begleiter, dem Organisten Wolfgang Baumgratz, gewidmet. Der Titel 'Triade' wurde gewählt, weil das Werk für drei Instrumentalisten geschrieben wurde und weil es aus drei Sätzen besteht. Außerdem sind die beiden Trompetenstimmen von gleicher Bedeutung und Schwierigkeit. Der erste Satz Allegro poco maestoso beginnt mit heftigen Akkorden im tiefen Register der Orgel und setzt sich mit einer Passage im gleichen Tempo bis zur Kadenz für die erste Trompete fort. Das einleitende Orgelmotiv führt dann zu einer neuen Kadenz, dieses Mal für die zweite Trompete. Dasselbe Motiv, das durch eine komplexere Harmonie umgestaltet wird, lässt die beiden Trompeten erneut, diesmal kontrapunktisch, Elemente aus dem Anfang des Satzes hervorheben, der mit abwechselnden Unisoni und Terzen in der extremen Höhe endet. Der zweite Satz, Lento con malinconia, ist von großer Schlichtheit. Er ist eine Art zweistimmige Elegie, traurig und besonders herzergreifend in seiner Zurückhaltung und Reserviertheit. Die Elegie wird von einer kurzen Sequenz leidenschaftlicher Revolte unterbrochen, die schnell vom Hauptthema verdrängt wird. Der Satz endet in einer sanften Atmosphäre der Resignation. Der dritte Satz Vivace e gaiamente stellt einen völligen Kontrast dar. Das Hauptthema im Dreiertakt hat als Kontrapunkt eine verzierte Triolenfigur, bei der sich die beiden Trompeten abwechseln. Nach einem ausführlichen Orgelsatz folgt eine lyrische Episode, die in der Begleitung durch eine Reihe von Staccato-Akkorden unterstützt wird. Die Kadenz dieses letzten Satzes besteht aus einer zweistimmigen Fuge für die Trompeten und einer dreistimmigen Fuge für die Orgel. Nach der Reprise von Elementen des Anfangs erklingen zwei kurze Kadenzen als Antwort und führen zu einer kurzen Coda, die sich majestätisch ausbreitet.