Carl Eisner
1. Sextett
für Flöte, Oboe, Klarinette, Bassetthorn, Horn und Fagott (1850)
Carl Eisner
1. Sextett
für Flöte, Oboe, Klarinette, Bassetthorn, Horn und Fagott (1850)
- Besetzung Bläsersextett (Querflöte, Oboe, Bassetthorn, Klarinette, Horn und Fagott)
- Komponist Carl Eisner
- Herausgeber Robert Ostermeyer
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Robert Ostermeyer Musikedition
- Bestell-Nr. ROM089
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Beschreibung:
Carl Christian Eisner wurde 1802 in Pulsnitz, Sachsen, geboren. Nach seiner Ausbildung in Dresden trat er als Kammermusiker der Kaiserlichen Hofkapelle St. Petersburg bei, wo er bis 1836 tätig war. Zwischen 1835 und 1848 tourte Eisner als Solist durch Europa, mit Auftritten in Dresden, Wien, Pest und Leipzig, darunter auch Aufführungen eigener Kompositionen. Nach 1836 kehrte er zur Hofkapelle in Dresden zurück. Im Jahr 1848 wurde er zum außerordentlichen Kammermusiker ernannt und 1854 zum wirklichen Kammermusiker und 1. Hornisten der Königlichen Kapelle Dresden befördert. Diese Position hielt er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1871. Carl Eisner war der erste Hornlehrer am 1856 gegründeten Konservatorium der Musik in Dresden.
In der Allgemeinen Musikalischen Zeitung wurde sein warmer Ton und seine brillante Technik gelobt, insbesondere wurde erwähnt, dass er noch auf dem Naturhorn spielte. Eisner beherrschte jedoch auch das neue Ventilhorn und übertrug die klanglichen Vorzüge des Naturhorns auf das technisch überlegene Ventilhorn.
Carl Eisner widmete das erste Sextett dem Dresdner Tonkünstlerverein, bei dem er höchstwahrscheinlich selbst Mitglied war und den Hornpart in beiden Sextetten spielte. Es ist anzunehmen, dass er auch das zweite Sextett für diese Musiker komponierte, obwohl dafür keine explizite Widmung vorliegt. Beide Sextetten entstanden etwa zwischen 1854 und 1870 und verwenden das Ventilhorn bzw. Corno chromat. für das Horn.
Diese bislang unveröffentlichten Sextetten von Carl Eisner sind kompositorisch in eine Linie mit den Quintetten von Anton Reicha zu setzen. Die virtuose Stimmführung, die exzellente Behandlung jedes Instruments und die äußerst präzise und umfassende dynamische Ausarbeitung der Stimmen zeugen von der wahren Meisterschaft des Komponisten Carl Eisner.
In der Allgemeinen Musikalischen Zeitung wurde sein warmer Ton und seine brillante Technik gelobt, insbesondere wurde erwähnt, dass er noch auf dem Naturhorn spielte. Eisner beherrschte jedoch auch das neue Ventilhorn und übertrug die klanglichen Vorzüge des Naturhorns auf das technisch überlegene Ventilhorn.
Carl Eisner widmete das erste Sextett dem Dresdner Tonkünstlerverein, bei dem er höchstwahrscheinlich selbst Mitglied war und den Hornpart in beiden Sextetten spielte. Es ist anzunehmen, dass er auch das zweite Sextett für diese Musiker komponierte, obwohl dafür keine explizite Widmung vorliegt. Beide Sextetten entstanden etwa zwischen 1854 und 1870 und verwenden das Ventilhorn bzw. Corno chromat. für das Horn.
Diese bislang unveröffentlichten Sextetten von Carl Eisner sind kompositorisch in eine Linie mit den Quintetten von Anton Reicha zu setzen. Die virtuose Stimmführung, die exzellente Behandlung jedes Instruments und die äußerst präzise und umfassende dynamische Ausarbeitung der Stimmen zeugen von der wahren Meisterschaft des Komponisten Carl Eisner.