Nocturne Nr. 3 g-moll
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Louis Emanuel Jadin
Nocturne Nr. 3 g-moll

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Beschreibung:

  • Tonart: g-Moll
Louis Emmanuel JADIN wurde am 21. September 1768 in Versailles geboren und starb am 11. April 1853 in Paris. Er entstammte einer bekannten Musikerfamilie, die Ende des 18. und anfangs des 19. Jahrhunderts eine gewisse Bedeutung erlangte. Sein Vater gab im den ersten Musikunterricht bevor er als Musikpage Ludwigs XVI. seine musikalische Laufbahn begann. Das Klavierstudium bei seinem Bruder Hyacinthe ermöglichte es ihm, als Cembalist eine Anstellung am Théatre de Monsieur zu erhalten (1789). Im Jahre 1792 trat er in das Musikcorps der Garde nationale ein, wo er für die patriotischen Feiern eine Reihe Gesänge und Stücke für Militärmusik komponierte. (Bei Hofmeister ist eine solche Bläsersymphonie im Neudruck erschienen). 1802 wurde Louis Emmanuel Nachfolger seines Bruders Hyancinthe als Professor des Klavierspiels am Konservatorium. Seit 1796 übte er am Théatre Molière das Amt eines Kapellmeisters aus. Nach der Restauration im Jahre 1814 wurde er zum Gouverneur der königlichen Kapellknaben ernannt, welches Amt er im Jahre 1830 verliess, um sich in Montfort-l'Amaury zurückzuziehen. Seine Kompositionen sind zahlreich: Opern, Operetten, Klaviermusik, Kammermusik mit und ohne Klavier und die vorerwähnten Gelegenheitswerke für die Revolutionsfeiern. Von den äTrois Noctumes ou Quatuors concertants pour Flute, Clarinette, Cor et Basson dédiés a Mrs. Baermann par L. Jadin', die in handschriftlichen Stimmen in der Thurn und Taxisschen Hofbibliothek zu Regensburg liegen, wurde das dritte ausgewählt. Bei den Messieurs Baermann handelt es sich um die zwei berühmten Klarinettisten Heinrich Joseph (1784-1847) und um dessen Sohn Karl (1811-1885), deren Kompositionen man noch heute im Unterricht begegnet. Im Allegretto raten wir zu Kürzungen, die der Sachkenntnis der Aufführenden überlassen sind. Es sei der Direktion der Thurn und Taxisschen Hofbibliothek bestens gedankt für die Erlaubnis, dieses charmante Werk zu veröffentlichen. Fritz Kneusslin