Quartett F-dur
für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (Futterer, C.)
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Quartett F-dur
für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (Futterer, C.)

Quartett F-dur

für Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (Futterer, C.)

  • Besetzung Bläserquartett (Querflöte, Klarinette, Horn und Fagott)
  • Ausgabe Stimmensatz
  • Verlag Edition Kneusslin Basel
  • Bestell-Nr. KU-EKB78
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Beschreibung:

  • Tonart: F-Dur
Carl FUTTERER wurde am 21. Februar 1873 in Basel geboren. Schon als Kind begann er zu komponieren und bildete sich durch das Studium von Partituren und das aufmerksame Hineinhören in die großen Werke der Musik so gründlich aus, dass später sein Lehrer Hans Huber ihn bald wieder entliess, mit den Worten: äIch kann Ihnen nichts mehr zeigen:'. Schliesslich wechselte Futterer, der Jurisprudenz zu studieren begonnen hatte, ganz zur Musik über. Die Breite seiner autodidaktischen Ausbildung und seine Unabhängigkeit von jeder zeitgenössischen Schule verzögerten sein Hervortreten bis ins Jahr 1921, als er in Basel mit der Oper äDer Geiger von Gmünd' einen aufsehenerregenden Erfolg errang. Ebenso durchschlagend wirkte die komische Oper äDon Gil mit den grünen Hosen' (1923 in Freiburg i.Br. und 1925 in Basel). Die dichterisch wertvollen und bühnenwirksamen Texte zu seinen Opern verfasste Futterer selbst. Orchester- und Chorwerke wurden in Wien, Karlsbad, Berlin, Düsseldorf usw, aufgeführt. 1925 wurde Futterer als Professor für Komposition an die Musikhochschule Mannheim-Ludwigshafen berufen. Unerwartet starb er dort am 5. November 1927. Der Nachlass Futterers ist in der Basler Universitäts-Bibliothek deponiert. Er umfasst 5 Opern, Chorwerke, Lieder, Symphonisches, Kammermusik für Streicher und Bläser. Der frühe Tod Futterers verhinderte die Fruchtbarmachung seiner Erfolge. Immerhin blieb sein Name in Erinnerung, und in den sechziger und siebziger Jahren begannen Rundfunk und Konzertwesen ihn zu Ehren zu ziehen. In diesem Zusammenhang verschaffte die Edition Kneusslin durch die Herausgabe von Futterers Bläserquintett diesem Werke eine beachtliche Verbreitung. Der Erfolg des Quintetts veranlasste den Verlag, nun auch noch Futterers Bläserquartett in F-Dur erscheinen zu lassen. Das Werk ist im Mai 1921 entstanden und erlebte kurz darauf seine erfolgreiche Aufführung. Eine Erklärung bedarf der so lebendige letzte Satz (Rondo): Futterer rechnet darin musikalisch mit einem pedantischen Kritiker des äGeiger von Gmünd' ab. Es wechseln prachtvolle, von Sehnsucht getragene Kantilenen aus der Oper mit beckmesserhaftem Hohngelächter und spöttischem Gekicher. Das Stück bricht jäh und bewusst schockierend ab, nachdem das Horn ein Goethe-Zitat aufgeklungen hat. Hans Küry