Hans-Georg Lickl
Quintett concertante
für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn u. Fagott
Hans-Georg Lickl
Quintett concertante
für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn u. Fagott
- Besetzung Bläserquintett (Querflöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott)
- Komponist Hans-Georg Lickl
- Ausgabe Noten
- Verlag Edition Kneusslin Basel
- Bestell-Nr. KU-EKB31
Beschreibung:
Hans-Georg LICKL (auch Ligkl ) wurde am ll. April 1769 in Kornneuburg (Nieder-Oesterreich) geboren. In Wien treffen wir ihn als Klavierlehrer an: auch soll er ein geschätzter Orgelspieler gewesen sein. Für das Schikaneder-Theater schrieb Lickl verschiedene Opern. Im Jahre 1806 erfolgte seine Ernennung zum Kapellmeister der Hauptkirche von Fünfkirchen in Ungarn, wo er sich der kirchlichen Komposition zuwandte. Vom im Jahre 1843 verstorbenen Komponisten erschienen zu seinen Lebzeiten bei- Haslinger in Wien und bei Gombart in Augsburg einize seiner Klavier- und Kammermusikwerke. Als Quelle für die vorliegende Ausgabe dienten zeitgenössische, handschriftliche Stimmen der Fürstlich Thurn und Taxisschen Hofbibliothek in Hegensburg, deren Direktion für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der verbindlichste Dank ausgesprochen sei. Ebenso sei hier Felix Skowronek genannt, heute Professor für Flöte am Konservatorium in Puerto Rico, der mich in freundlicherweise auf dieses Werk aufmerksam gemacht hat. In der Oboenstimme musste im Adagio der fehlende Takt 50 beigefügt werden. Die Takte 195 und 196 des letzten Satzes des Hornparts wurden ergänzt. Im ersten Satz empfehlen wir 2 Kürzungen, die in den Stimmen angegeben sind. Die originale C-Klarinetten Stimme wurde in die heute übliche B-Stimmung transponiert. Mit der Veröffentlichung von Lickls Bläserquintett erscheint zum ersten Mal ein Werk dieses völlig vergessenen Komponisten in einer modernen Ausgabe. Fritz Kneusslin