Quintett, op. 67/2 e-moll
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Franz Danzi
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Beschreibung:

  • Tonart: e-Moll
  • Opus: 67/2
  • Genre: Klassik
Franz Danzi ist heute nur noch dem Musikforscher ein Begriff. Im Konzertsaal sind Danzis Werke fast vollständig verschwunden. Als Wegbereiter der Romantik und als Förderer von Carl Maria von Weber hat sich Danzi einen ehrenvollen Platz in der Musikgeschichte gesichert. Franz Danzi wurde am 15. Mai 1763 als Sohn des Violoncellisten Innocenz Danzi in der damalig musikalisch hochbedeutenden Stadt Mannheim geboren. Seinen ersten Unterricht im Klavier- und Cello-Spiel erhielt er von seinem Vater, während er sich später in der Komposition von Abbe Vogler unterweisen liess. Schon mit 15 Jahren sass der junge Cellist im weltberühmten Mannheimer Orchester, welches leider bald mit seinem Landesherren Karl Theodor nach München übersiedelte. Danzi blieb vorerst in Mannheim, um dann 1783 die durch Pensionierung seines Vaters freigewordene Cellistenstelle in München anzutreten. 1790 verheiratete er sich mit einer hochbegabten Sängerin Margarete Marchand, die er während den Jahren 1791-96 auf Konzertreisen begleitete. 1798 rückte Danzi zum Vizekapellmeister vor. Der Tod seiner Frau im Jahre 1800 lähmte vorübergehend seine Schaffenskraft. Danzi hatte leider mit seinem Dirigentenkollegen Winter kein Glück, so dass er eine ihm 1807 in Stuttgart angebotene Kapellmeisterstelle willig annahm. Hier schloss er mit dem um 23 Jahre jüngeren Carl Maria von Weber eine dauernde Freundschaft, die für beide Teile äusserst fruchtbar war. Nach dem Wegzug Webers verliess auch Danzi bald Stuttgart, um sich endgültig in Karlsruhe als Hofkapellmeister niederzulassen, wo er 1826 starb. Danzi hatte neben seiner musikalischen eine ebenso umfangreiche Allgemeinbildung. Er trat auch als Musikschriftsteller hervor, was ein typisch romantischer Zug ist. Danzis musikalisches Werk umfasst Opern, geistliche und weltliche Gesangs- und Chor-Literatur, Konzerte für fast alle üblichen Solo-Instrumente, Symphonien und konzertante Symphonien, Klaviermusik, Kammermusik, von der uns vor allem seine ausgezeichneten Bläserquintette heute noch interessieren können. Das Bläserquintett bestehend aus Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, ist eine Schöpfung der romantischen Epoche in seiner Vollkommenheit mit dem Streichquartett der Klassik zu vergleichen. Von den zahlreichen romantischen Bläserquintetten stehen wohl diejenigen Danzis und Reichas an der Spitze. Das vorliegende Werk wurde 1824 komponiert und erschien bei Andre in Offenbach als Nr. 2 von 3 Quintetten unter der Opuszah167. Als Quelle für den Neudruck wurde neben dem genannten Erstdruck die Partitur-Ausgabe in der Reihe äReichsdenkmale' Bd. 14 (Helmut Schultz) benutzt. Ergänzungen in den Vortragszeichen wurden nur ganz zurückhaltend vorgenommen und diese durch Klammern kenntlich gemacht. Die Metronomangaben sind authentisch. Fritz Kneusslin