Anton Reicha
Quintette a-moll op. 91/2
für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Anton Reicha
Quintette a-moll op. 91/2
für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
- Besetzung Bläserquintett (Querflöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott)
- Komponist Anton Reicha
- Ausgabe Noten
- Verlag Edition Kneusslin Basel
- Bestell-Nr. KU-EKB38
Beschreibung:
Anton Reicha (1770-1836), ein böhmischer Komponist und Musiktheoretiker, der während des grössten Teils seines Lebens im Ausland tätig war, darf mit Recht als einer der Schöpfer des Bläserquintetts angesehen werden. Seine Opera 88, 91, 99 und 100 zu je 6 Nummern sind dieser Gattung gewidmet. Im Beethovenjahr dürfen wir uns in Erinnerung rufen, dass Reich in Bonn von 1784 bis 1792 mit Beethoven in Freundschaft verbunden war. Beethoven war Bratschist, Reicha Flötist im kurfürstlichen Orchester. Während seines Wiener Aufenthaltes von 1802 bis 1808 erneuerte Reicha seine Beziehungen zu Beethoven. 1808 nahm Reicha Wohnsitz in Paris, wo er von 1818 bis zu seinem Tode als Kompositionslehrer und Inspektor am Konservatorium tätig war. Berlioz, Gounod, Liszt und Franck gehörten zu seinen Schülern. Reichas musiktheoretische Schriften sind noch heute lesenswert. Unsere Ausgabe beruht auf einem der frühesten Drucke von Simrock. Das Original-Titelblatt und ein äAvertissement' sind im Faksimile wiedergegeben. Wir haben im Sinne dieser Ratschläge versucht, durch zusätzliche dynamische Bezeichnungen jeweils der Hauptstimme zum Durchbruch zu verhelfen. Alle Zusätze sind als solche durch Klammern, Phrasierungen durch punktierte Linien kenntlich gemacht worden. Die originale Stimme für C-Klarinette wurde nach A transponiert. Bemerkenswert ist der Basso ostinato im Trio des Menuetts, der sich 12mal wiederholt. Es ist für Herausgeber und Verleger eine besondere Befriedigung, dass die Veröffentlichung des vorliegenden Quintetts zur 200. Wiederkehr des Geburtsjahres von Reicha möglich war. Fritz Kneusslin