Blanco y Verde
für Flöte und Klarinette in B
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit 2-5 Arbeitstage
Nikolaus A. Huber
Blanco y Verde
für Flöte und Klarinette in B
PDF ansehen

Nikolaus A. Huber
Blanco y Verde

für Flöte und Klarinette in B

Lieferzeit 2-5 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Voraussichtliche Lieferung zwischen 24.02.2026 und 27.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Seiten: 12
  • Erschienen: 01.09.2020
  • Dauer: 9:30
  • Maße: 270 x 360 mm
  • Gewicht: 106 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • ISMN: 9790004187623
Uraufführung: Darmstadt, 20. Juni 2018

Blanco y Verde ist für Große Flöte und Klarinette in B geschrieben, ohne jeglichen Instrumentenwechsel. Der Titel selbst stammt von Carmen Herrera, die mehrere großformatige Bilder dazu Ende der 50er Jahre gemalt hat. Es sind durchweg architektonisch abstrakte Malweisen mit zwei Farben - in diesem Fall Weiß und Grün. Beide Farben faszinieren mich schon sehr lange! Weiß war die Farbe von Mallarmé, in die er Wörter setzte, wie später Satie seine Notenpunkte. Und Grün - 'le rayon vert' - ist die Farbe einer rätselhaften Installation von Marcel Duchamp zu einer Surrealismusausstellung in Paris 1947. Das Verrückte an der Farbe Grün ist deren Beziehungsmöglichkeit zur Musik, denn wir sehen Grün nur, wenn 5 Photonen pro Sekunde in unser Auge wandern. Das ist eine einfache Quintole auf 1 Viertel = 60. Deswegen spielt in meinem Stück die '5' eine besondere Rolle - nicht nur pro Sekunde! Und noch etwas Seltsames gibt es in diesem Stück - die Prop Ortion 1: 2 oder 1: 4 bzw. 1: 8. Es ist die Oktave, die Töne so verdoppelt, dass diese sowohl verschmelzen können als auch Selbständigkeit oder gar Unabhängigkeit zeigen, ja dann daraus sogar mikrotonal die Oktave dehnen und krümmen können. Als 'Ich-Intervall par excellence', 'der inneren Aufrechtbewegung' verifiziert Hermann Pfrogner dieses rätselhafte Verhältnis, bevor die Saitenteilungen zu Quinte und Quarte f Ortschreiten. Mein Duo birgt also eine Zweiheit von besonderer Art. Jede Zweiheit kann zu einer 1, einer neuen Einheit werden, dem eine neue 2 zufällt. Eigentlich eine freie, ja unendliche Wachstumsstruktur. Darin blicken manche Töne zurück, wie quantenverschränkt, und unser Wahrnehmungsorgan verwundert sich über Abstände und Strecken, die gleichzeitig instantan, ohne Abstände und Strecken sind und noch die Wahrscheinlichkeitswelle des Ortes verkraften muss. Quantenfarben - blanco y verde? (Nicolaus A. Huber, Februar 2018)