Johann Sebastian Bach
Sonata in G minor, BWV 1020
Johann Sebastian Bach
Sonata in G minor, BWV 1020
- Besetzung Holzbläsertrio (2 Oboen und Fagott)
- Komponist Johann Sebastian Bach
- Bearbeiter Frances Jones
- Ausgabe Noten Download
- Verlag Clifton Edition
- Bestell-Nr. STAIN-C669-DL
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Beschreibung:
Über dieses Werk ist wenig bekannt, und es existiert keine autographe Originalabschrift. Die Version, auf der die modernen Ausgaben basieren, ist ein Manuskript in der Westdeutschen Bibliothek, Marburg/Lahn (Mus. ms. Bach 1059), das die Sonata del Sign. Bach von einer unbekannten Hand. Es ist umstritten, ob sie von Johann Sebastian oder von einem seiner Söhne komponiert wurde. Weder das Kompositionsdatum noch die Originalbesetzung sind bekannt. Das obige Manuskript gibt eine Sonate für Violine und Cembalo an, aber Musikwissenschaftler bezweifeln die Echtheit dieser Angabe; die Sololinie geht nicht unter ein D, benutzt also die G-Saite überhaupt nicht, und enthält auch keine der in der barocken Violinliteratur üblichen Saitenüberkreuzungsfiguren. Die Flöte wird häufig als bevorzugtes Melodieinstrument genannt, und das Werk wurde erstmals 1931 von Nagels Musik-Archiv als Sonate für Flöte und Cembaloobligato veröffentlicht. Die Komposition ist auch nicht besonders gut für die Flöte geeignet, da sie viele tiefe Details enthält, die sich auf der Flöte nicht gut artikulieren oder projizieren lassen, und das obere Register der Flöte überhaupt nicht nutzt. In den letzten Jahren wurde das Werk von Oboisten übernommen, da die Tessitura, der Tonumfang und die Anforderungen an die Atmung ideal für die Aufführung auf der Oboe geeignet sind.
Was jedoch außer Zweifel steht, ist die Qualität der darin enthaltenen wunderbaren Musik. Aus diesem Grund hat sich Frances Jones die Freiheit genommen, die vorliegende Bearbeitung des Werkes für zwei Oboen und Fagott zu erstellen, da der Text dafür besonders geeignet erscheint. In den Ecksätzen ist die Tastenstimme komplett zweistimmig geschrieben, wobei die Oberstimme eine gleichberechtigte kontrapunktische Linie zur Solostimme darstellt. Sie wagt sich nur ein einziges Mal unter das mittlere B, so dass diese zweite Stimme, mit Ausnahme dieser einen Note, ganz im Bereich eines zweiten Oboisten auf einem modernen Instrument liegt. Die Bassstimme liegt bequem innerhalb des Tonumfangs und des Stils eines Fagotts. Im Mittelsatz teilt sich die Komposition gelegentlich auf, um eine vierte Stimme zu schaffen, aber die Musik verliert sehr wenig, wenn nur drei Stimmen für dieses Arrangement verwendet werden. Obwohl der Herausgeber nicht behauptet, dass es sich bei dieser neuen Version um eine Rekonstruktion der Originalbesetzung dieser Sonate handelt, passt es dennoch gut zur Musik, sie auf den hier gewählten Instrumenten zu spielen.
Bei der Erstellung dieser Bearbeitung hat der Herausgeber einen Teil der Musik zwischen den beiden oberen Stimmen des Originals ausgetauscht, um die Echo-Schrift im Originalwerk hervorzuheben und das technische Interesse zwischen den beiden Oboisten auszugleichen. Siebzehn Takte des bezifferten Basses (Satz 1, Takte 13-15, 18-20, 58-60, 63-65 & 93-98) wurden zu einem angemessenen zweiten Teil ausgearbeitet. Es gibt nur wenige dynamische Markierungen, die meist redaktioneller Natur sind und Vorschläge für die Aufführung sowie einen Ausgangspunkt für die eigene Interpretation der Spieler bieten. Auch die Artikulationszeichen sind Vorschläge für den Klang des Doppelrohrblattes und können je nach Geschmack geändert werden.
Was jedoch außer Zweifel steht, ist die Qualität der darin enthaltenen wunderbaren Musik. Aus diesem Grund hat sich Frances Jones die Freiheit genommen, die vorliegende Bearbeitung des Werkes für zwei Oboen und Fagott zu erstellen, da der Text dafür besonders geeignet erscheint. In den Ecksätzen ist die Tastenstimme komplett zweistimmig geschrieben, wobei die Oberstimme eine gleichberechtigte kontrapunktische Linie zur Solostimme darstellt. Sie wagt sich nur ein einziges Mal unter das mittlere B, so dass diese zweite Stimme, mit Ausnahme dieser einen Note, ganz im Bereich eines zweiten Oboisten auf einem modernen Instrument liegt. Die Bassstimme liegt bequem innerhalb des Tonumfangs und des Stils eines Fagotts. Im Mittelsatz teilt sich die Komposition gelegentlich auf, um eine vierte Stimme zu schaffen, aber die Musik verliert sehr wenig, wenn nur drei Stimmen für dieses Arrangement verwendet werden. Obwohl der Herausgeber nicht behauptet, dass es sich bei dieser neuen Version um eine Rekonstruktion der Originalbesetzung dieser Sonate handelt, passt es dennoch gut zur Musik, sie auf den hier gewählten Instrumenten zu spielen.
Bei der Erstellung dieser Bearbeitung hat der Herausgeber einen Teil der Musik zwischen den beiden oberen Stimmen des Originals ausgetauscht, um die Echo-Schrift im Originalwerk hervorzuheben und das technische Interesse zwischen den beiden Oboisten auszugleichen. Siebzehn Takte des bezifferten Basses (Satz 1, Takte 13-15, 18-20, 58-60, 63-65 & 93-98) wurden zu einem angemessenen zweiten Teil ausgearbeitet. Es gibt nur wenige dynamische Markierungen, die meist redaktioneller Natur sind und Vorschläge für die Aufführung sowie einen Ausgangspunkt für die eigene Interpretation der Spieler bieten. Auch die Artikulationszeichen sind Vorschläge für den Klang des Doppelrohrblattes und können je nach Geschmack geändert werden.