Abgrund
aus einem Fragment von Friedrich Nietzsche
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Sandro Montalto
Abgrund
aus einem Fragment von Friedrich Nietzsche
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Sandro Montalto
Abgrund

aus einem Fragment von Friedrich Nietzsche

  • Besetzung Blasorchester
  • Komponist Sandro Montalto
  • Schwierigkeit
    (schwer)
  • Ausgabe Partitur und Stimmen Download
  • Verlag MULPH EDIZIONI srl
  • Bestell-Nr. MULPH207-DL
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Beschreibung:

  • Sprache: Italienisch Englisch
  • Dauer: 4:00
  • Rubrik: Original-Arrangements
  • Genre: Konzertante Musik
Gewidmet dem Musikdirektor Lorenzo Della Fonte von Sandro Montalto

Wenn du lange in einen Abgrund blickst,
blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Friedrich Nietzsche

Musik nimmt eine zentrale Stellung in den Überlegungen des Philosophen Friedrich Nietzsche ein, der auch Klavier studierte und einige kleine Stücke komponierte. In der "Götterdämmerung" findet sich der berühmte Aphorismus "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum", womit eine äußerst subjektive Musik gemeint ist, die sich mit dem Immanenten verbindet und dem Menschen erlaubt, seine Leidenschaften zu genießen. Etwas, das der Idee der Mousiké der alten Griechen nahe kommt, d.h. nicht nur die Kunst der Töne, sondern die Gesamtheit der geistigen und körperlichen Aktivitäten, die alle mit den Musen zusammenhängen (deren Mutter nicht überraschend Mnemosine - Gedächtnis - war).

1871 komponierte der Philosoph ein kurzes Blatt für Klavier mit dem Titel Fragmente an sich (vielleicht spielt der Titel ironisch auf Kant und das "Ding an sich" an), an dessen Ende, ohne dass die Partitur schließt, in italienischer Sprache der Hinweis steht: "Alles noch einmal mit Melancholie". Und in der Tat lässt sich das Fragment nahtlos aufführen, mit einem von Melancholie durchdrungenen Gefühl der ewigen Wiederkehr.

Abgrund verwendet dieses Fragment, das zweimal in verschiedenen Besetzungen vorgeschlagen wird, und taucht es in eine neblige, dunkle Atmosphäre, ohne Bezugspunkte, als ob es den Wahnsinn vorhersagen wollte, der den Geist des Autors befallen wird. Das ursprüngliche Fragment taucht auf, jetzt vollständig, jetzt wiederum fragmentiert, während das Ganze immer nebulöser, ja schmerzhaft wird und die ursprüngliche Idee des Unvollendeten zur allgemeinen Auflösung wird.