Alexander Glasunow
Cortege Solennel op. 50
Alexander Glasunow
Cortege Solennel op. 50
- Besetzung Blasorchester
- Ausgabe Partitur und Stimmen
-
Schwierigkeit
- Komponist Alexander Glasunow
- Bearbeiter Leontij Dunaev
- Verlag Musikverlag Rundel
- Bestell-Nr. MVSR3406
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Beschreibung:
Alexander Konstantinowitsch Glasunow wurde 1865 geboren und zeigte schon in jungen Jahren ein bemerkenswertes musikalisches Talent, das insbesondere auch von seinem Lehrer Nikolai Rimski-Korsakow gefördert wurde. Man nahm ihn in den Komponistenkreis um den musikbegeisterten Unternehmer und späteren Musikverleger Mitrofan Petrowitsch Beljajew auf, der Glasunows 1. Sinfonie veröffentlichte und ihn für den Rest seines Lebens unterstützte. Glasunow verehrte Komponisten wie Brahms und seinen engen Freund Tschaikowsky. Besonders die Verschmelzung russischer Musik mit westeuropäischen Stilelementen in Tschaikowskys Kompositionen beeinflusste Glasunow in seiner eigenen Schreibweise merklich. Er selbst schaffte den versöhnlichen Brückenschlag zwischen den rivalisierenden Strömungen der "nationalrussischen" und der westlich orientierten Musikkultur. Glasunow beherrschte die klassischen Kompositionstechniken geradezu meisterhaft und legte großen Wert auf traditionelle Musikformen. Zunächst als Lehrer und ab 1905 als Direktor des Konservatoriums in Sankt Petersburg erlebte und unterrichtete er eine neue Generation von jungen Komponisten. Zu seinen Studenten gehörten beispielsweise Dimitri Schostakowitsch und Sergei Prokofiew. Während jedoch diese aufstrebende Generation die Musikwelt mit einer neuen, teils experimentellen Klangsprache eroberte, blieb Glasunow seinem traditionell geprägten musikalischen Stil treu. Viele seiner Werke entsprangen Begegnungen mit berühmten Musikern und anderen Künstlern. CORTÈGE SOLENNEL op. 50 entstand im Jahr 1894 zum 70. Geburtstag und fünfzigjährigen Berufsjubiläum des angesehenen Musik- und Kunstkritikers Wladimir Stassow. Dieser "Feierliche Aufzug" weist eine unverkennbar russische Klangsprache und traditionelle Kompositionstechniken auf. Leontij Dunaev hat Glasunows musikalische Handschrift gekonnt auf das Blasorchester übertragen und eine beeindruckende Bearbeitung geschaffen.
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