Alexander Glasunow
Cortege Solennel op.91
Alexander Glasunow
Cortege Solennel op.91
- Besetzung Blasorchester
- Komponist Alexander Glasunow
- Bearbeiter Leontij Dunaev
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Musikverlag Rundel
- Bestell-Nr. MVSR3412
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Alexander Konstantinowitsch Glasunow wurde 1865 geboren und zeigte schon in jungen Jahren ein bemerkenswertes musikalisches Talent, das insbesondere auch von seinem Lehrer Nikolai Rimski-Kosakow gefördert wurde. Man nahm ihn in den Komponistenkreis um den musikbegeisterten Unternehmer und späteren Musikverleger Mitrofan Petrowitsch Beljajew auf, der Glasunows 1. Sinfonie veröffentlichte und ihn für den Rest seines Lebens unterstützte.
Glasunow verehrte Komponisten wie Johannes Brahms und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Besonders die Verschmelzung von russischer Musik mit westeuropäischen Stilelementen in Tschaikowskys Kompositionen beeinflusste ihn in seiner eigenen Schreibweise merklich. Er beherrschte die klassischen Kompositionstechniken geradezu meisterhaft und legte großen Wert auf traditionelle Musikformen. Zunächst als Lehrer und ab 1905 als Direktor des Konservatoriums in Petersburg erlebte und unterrichtete Glasunow eine neue Generation von jungen Komponisten. Zu seinen Studenten gehörten beispielsweise Dimitri Schostakowitsch und Sergei Prokofiew. Während jedoch diese aufstrebende Generation mit einer neuen, teils experimentellen Klangsprache die Musikwelt eroberte, verharrte Glasunow in seinem eigenen, traditionell geprägten musikalischen Rahmen.
'Cortège solennel op. 91' schrieb Glasunow im Jahr 1910. Das Werk ist seine dritte Prozessionsmusik und weist eine unverkennbar russische Klangsprache und traditionelle Kompositionstechniken auf. Nach einer Eröffnungsfanfare wird das russisch geprägte Hauptthema vorgestellt. Dieses thematische Material verarbeitet Glasunow im Folgenden mit verschiedenen Techniken und lässt es durch die Instrumentengruppen wandern, bevor 'Cortège solennel op. 91' mit einem dramatischen und groß angelegten Schluss endet. Leontij Dunaev hat Glasunows musikalische Handschrift gekonnt auf das Blasorchester übertragen und eine beeindruckende Bearbeitung geschaffen.
Glasunow verehrte Komponisten wie Johannes Brahms und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Besonders die Verschmelzung von russischer Musik mit westeuropäischen Stilelementen in Tschaikowskys Kompositionen beeinflusste ihn in seiner eigenen Schreibweise merklich. Er beherrschte die klassischen Kompositionstechniken geradezu meisterhaft und legte großen Wert auf traditionelle Musikformen. Zunächst als Lehrer und ab 1905 als Direktor des Konservatoriums in Petersburg erlebte und unterrichtete Glasunow eine neue Generation von jungen Komponisten. Zu seinen Studenten gehörten beispielsweise Dimitri Schostakowitsch und Sergei Prokofiew. Während jedoch diese aufstrebende Generation mit einer neuen, teils experimentellen Klangsprache die Musikwelt eroberte, verharrte Glasunow in seinem eigenen, traditionell geprägten musikalischen Rahmen.
'Cortège solennel op. 91' schrieb Glasunow im Jahr 1910. Das Werk ist seine dritte Prozessionsmusik und weist eine unverkennbar russische Klangsprache und traditionelle Kompositionstechniken auf. Nach einer Eröffnungsfanfare wird das russisch geprägte Hauptthema vorgestellt. Dieses thematische Material verarbeitet Glasunow im Folgenden mit verschiedenen Techniken und lässt es durch die Instrumentengruppen wandern, bevor 'Cortège solennel op. 91' mit einem dramatischen und groß angelegten Schluss endet. Leontij Dunaev hat Glasunows musikalische Handschrift gekonnt auf das Blasorchester übertragen und eine beeindruckende Bearbeitung geschaffen.