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Raffaele Caravaglios
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Beschreibung:

  • Dauer: 9:00
  • Maße: 240 x 320 mm
  • Gewicht: 173 g
  • Genre: Konzertante Musik, Klassik
Die Bedeutung Raffaele Caravaglios für die italienische Blasmusikszene ist unbestreitbar und vergleichbar mit dem Ruhm seines bekannteren und gefeierten Zeitgenossen Alessandro Vessella.
Geboren am 28. Dezember 1864 in Castelvetrano (Trapani), begann er schon in jungen Jahren Geige zu spielen und begann seine musikalische Karriere 1884, als er sein Studium als Blasmusikdirigent am Konservatorium in Palermo abschloss. Zunächst wurde er Dirigent des Blasorchesters von Alcamo, bald darauf übernahm er die Leitung des Städtischen Blasorchesters von Neapel. Als "Napoletano di adozione per simpatia, per consuetudine di dimora" (Neapolitaner durch Adoption und aus Sympathie) verbrachte er sein Leben in Neapel, wo er viele Gelegenheiten hatte, das Sinfonieorchester des Theaters S. Carlo zu dirigieren. Viele Jahre lang leitete er die Musikschule des Bourbonischen Armenhospizes und war Professor am Konservatorium von S. Pietro a Maiella.
Autor von Sinfonien, Hymnen, geistlicher Musik und Operetten, war er auch ein produktiver Transkriptor von Blasmusik. Sein gesamtes Werk ist bei Ricordi in der Reihe "Biblioteca dei corpi di musica" erschienen. Er veröffentlichte auch ein Lehrbuch: Lezioni di Istrumentazione e Orchestrazione per bande" (Instrumentations- und Orchestrierungslektionen für Blasorchester Neapel, 1922). Caravaglios starb am 29. November 1941 in Neapel.
Unter seinen noch wenig bekannten Originalkompositionen für Blasorchester ragt diese Fantasia (in der Originalfassung bei R. Sandron in Palermo erschienen) heraus. Die Instrumentierung des Stücks zeichnet sich durch eine faszinierende und noch nie dagewesene Fülle der Flügelhornstimmen aus (fast vergleichbar mit den Werken für große italienische Blasorchester von Vessella), doch fehlen Doppelrohrblatt und Saxophone. Die heutige Aufführung dieses Juwels der italienischen Blasmusik vom Beginn des 20. Jahrhunderts erfordert eine echte instrumentale Restaurierung entsprechend der Instrumentierung des modernen sinfonischen Orchesters. Trotz dieser notwendigen Modernisierung hat das Stück weder seine kontrapunktische Dichte noch seine ursprüngliche koloristische Genauigkeit verloren.