Franz Watz
Ein Walzer zum Träumen
Walzer
Franz Watz
Ein Walzer zum Träumen
Walzer
- Besetzung Blasorchester
- Komponist Franz Watz
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Direktion und Stimmen
- Verlag Musikverlag Rundel
- Bestell-Nr. MVSR3351
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Beschreibung:
Franz Watz ist eine Institution der Blasmusik. Der freiberufliche Musiker, Pädagoge, Dirigent, Dozent, Juror, Komponist und Arrangeur sagt selbst: 'Die Musik ist für mich keine Arbeit mit festen Arbeitszeiten. Sie ist ständig in meinem Kopf und ein wichtiger Bestandteil meines Lebens.Bei zahlreichen Erfolgstiteln im traditionellen Bereich war er als Komponist oder Arrangeur beteiligt. Der Musikverlag RUNDEL widmet Franz Watz nun eine eigene Serie für seine Kompositionen.
Seit jeher pflegen Komponisten unterschiedlichster Genres die Tradition, in ihren Werken auf originäre Volksmusik zurückzugreifen. So verwendete der tschechische 'König des Marsches', Frantisek Kmoch (1848'1912), in mehreren seiner Märsche die Melodien bekannter tschechischer Volkslieder am prominentesten wohl in seinem heute noch populären 'Andulka-Marsch': Das Trio dieses Marsches basiert auf der Melodie des Liedes 'Andulko safáÅ™ova(zu Deutsch: 'Schäfers Ännchen'). Kmoch ändert dabei aber den Rhythmus fundamental und stellt das ursprünglich im 3/4-Takt stehende Volkslied in den 2/4-Takt seines Marsches.
Franz Watz dreht in 'Ein Walzer zum Träumenoriginellerweise diesen 'Spieß' wieder um: Der größere Teil des Walzers fußt auf der Andulka-Melodie, die die Mehrheit des Blasmusik-Publikums nur in der Kmochschen Marsch-Fassung kennen dürfte, und restauriert dabei naturgemäß den ursprünglichen 3/4-Takt. Während das Lied bei Kmoch zum Schluß im Trio erklang, bringt Watz es wiederum 'verdreht' im Anfangsbereich, vor dem Trio. Nicht zu übersehen ist indessen, dass auch Watz das Originalthema vielfach rhythmisch und harmonisch variiert und bereichert, es stellenweise nur lose paraphrasiert, um daraus schließlich eine ganz eigene Schöpfung werden zu lassen. Die etwas vertrackte Formel für die Herkunft des Walzers könnte also lauten: 'Aus alt mach neu mach wieder alt und wieder neu.
Seit jeher pflegen Komponisten unterschiedlichster Genres die Tradition, in ihren Werken auf originäre Volksmusik zurückzugreifen. So verwendete der tschechische 'König des Marsches', Frantisek Kmoch (1848'1912), in mehreren seiner Märsche die Melodien bekannter tschechischer Volkslieder am prominentesten wohl in seinem heute noch populären 'Andulka-Marsch': Das Trio dieses Marsches basiert auf der Melodie des Liedes 'Andulko safáÅ™ova(zu Deutsch: 'Schäfers Ännchen'). Kmoch ändert dabei aber den Rhythmus fundamental und stellt das ursprünglich im 3/4-Takt stehende Volkslied in den 2/4-Takt seines Marsches.
Franz Watz dreht in 'Ein Walzer zum Träumenoriginellerweise diesen 'Spieß' wieder um: Der größere Teil des Walzers fußt auf der Andulka-Melodie, die die Mehrheit des Blasmusik-Publikums nur in der Kmochschen Marsch-Fassung kennen dürfte, und restauriert dabei naturgemäß den ursprünglichen 3/4-Takt. Während das Lied bei Kmoch zum Schluß im Trio erklang, bringt Watz es wiederum 'verdreht' im Anfangsbereich, vor dem Trio. Nicht zu übersehen ist indessen, dass auch Watz das Originalthema vielfach rhythmisch und harmonisch variiert und bereichert, es stellenweise nur lose paraphrasiert, um daraus schließlich eine ganz eigene Schöpfung werden zu lassen. Die etwas vertrackte Formel für die Herkunft des Walzers könnte also lauten: 'Aus alt mach neu mach wieder alt und wieder neu.