Marco Somadossi
Flumen
Marco Somadossi
Flumen
- Besetzung Blasorchester
- Komponist Marco Somadossi
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Studienpartitur
- Verlag Scomegna Edizioni Musicali
- Bestell-Nr. SCO-B811-CS24
Beschreibung:
Das Stück beschwört den Kampf des Menschen gegen die zerstörerische Kraft der Natur, in diesem Fall eine schreckliche Überschwemmung, die sich im Jahr 2000 nach einem außergewöhnlichen Hochwasser des Po ereignete.
Im Oktober 2000 führte der Po das höchste Hochwasser der letzten hundert Jahre und verursachte eine Naturkatastrophe von dramatischem Ausmaß. Den Tausenden von tapferen Männern und Frauen, die ihre Dörfer gegen die Bedrohung durch die Flut verteidigten, ist die symphonische Dichtung mit dem Titel "Flumen" (Fluss, auf Lateinisch) gewidmet, die sich am thematischen Material der gregorianischen Sequenz "Victimae paschali laudes" orientiert. Die Hauptmelodie wird ausgearbeitet und ihre Essenz wird in einer Alchemie moderner Klänge verklärt, aus der manchmal archaische Anklänge auftauchen. Die Komposition ist in zwei Teile gegliedert: Der erste ("Der Fluss") ist düster und bedrohlich, mit Klängen, die das stürmische Wasser und den unaufhaltsamen und beängstigenden Anstieg der Flut darstellen; dies kontrastiert mit einem zweiten Teil ("Das Volk"), mit seinen primitiven Rhythmen und seinem vagen multiethnischen Charakter (ausgedrückt durch modale Harmonien). Hier erinnert das Werk an den uralten Kampf des Menschen gegen die Naturgewalten: die mühsame Verteidigung der Po-Ufergemeinden gegen die drohende Überschwemmung. Im Finale verflechten und überlagern sich die beiden Themen und stellen ein symbolisches und ursprüngliches Gleichgewicht wieder her, in dem Mensch und Natur wieder in Harmonie zueinander stehen.
Im Oktober 2000 führte der Po das höchste Hochwasser der letzten hundert Jahre und verursachte eine Naturkatastrophe von dramatischem Ausmaß. Den Tausenden von tapferen Männern und Frauen, die ihre Dörfer gegen die Bedrohung durch die Flut verteidigten, ist die symphonische Dichtung mit dem Titel "Flumen" (Fluss, auf Lateinisch) gewidmet, die sich am thematischen Material der gregorianischen Sequenz "Victimae paschali laudes" orientiert. Die Hauptmelodie wird ausgearbeitet und ihre Essenz wird in einer Alchemie moderner Klänge verklärt, aus der manchmal archaische Anklänge auftauchen. Die Komposition ist in zwei Teile gegliedert: Der erste ("Der Fluss") ist düster und bedrohlich, mit Klängen, die das stürmische Wasser und den unaufhaltsamen und beängstigenden Anstieg der Flut darstellen; dies kontrastiert mit einem zweiten Teil ("Das Volk"), mit seinen primitiven Rhythmen und seinem vagen multiethnischen Charakter (ausgedrückt durch modale Harmonien). Hier erinnert das Werk an den uralten Kampf des Menschen gegen die Naturgewalten: die mühsame Verteidigung der Po-Ufergemeinden gegen die drohende Überschwemmung. Im Finale verflechten und überlagern sich die beiden Themen und stellen ein symbolisches und ursprüngliches Gleichgewicht wieder her, in dem Mensch und Natur wieder in Harmonie zueinander stehen.