Wilhelm Blodek
Intermezzo
aus der Oper "Im Brunnen"
Wilhelm Blodek
Intermezzo
aus der Oper "Im Brunnen"
- Besetzung Blasorchester
- Komponist Wilhelm Blodek
- Bearbeiter Wil van der Beek
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Tierolff Musikverlag
- Bestell-Nr. TRL100361HA
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Vilém Blodek (1834–1874) war ein tschechischer Komponist und Zeitgenosse von Bedřich Smetana, mit dem er oft zusammenarbeitete. Tief von der Volksmusik seiner Zeit geprägt, verlieh er seinen Werken eine natürliche, melodische Schlichtheit, die in der böhmischen Tradition wurzelt.
Obwohl er nur ein kurzes Leben hatte, hinterließ Blodek ein bemerkenswertes Gesamtwerk: eine Sinfonie, ein Flötenkonzert, Bühnenmusik, Lieder sowie mehrere Chor- und Kammermusikstücke. Seine einzige vollendete Oper, Im Brunnen (auch bekannt als V Studni oder In the Well, 1867), wurde sofort ein Erfolg und gilt als bedeutender Vorläufer der tschechischen Nationaloper.
Das Intermezzo aus dieser Oper ist ein feinsinniges, stimmungsvolles Orchesterstück, in dem Blodek das Aufsteigen des Mondes musikalisch zeichnet. Die Musik strahlt Ruhe aus: sanfte Melodiebögen, feine Orchestrierung und traumartige Harmonien lassen das Bild von Mondlicht entstehen, das über stille Wasser gleitet. Doch unter dieser Ruhe liegt ein Hauch von Melancholie – als hätte der Komponist in diesem lyrischen Moment einen Blick auf inneren Frieden gesucht, kurz vor dem tragischen Ende seines Lebens.
Obwohl er nur ein kurzes Leben hatte, hinterließ Blodek ein bemerkenswertes Gesamtwerk: eine Sinfonie, ein Flötenkonzert, Bühnenmusik, Lieder sowie mehrere Chor- und Kammermusikstücke. Seine einzige vollendete Oper, Im Brunnen (auch bekannt als V Studni oder In the Well, 1867), wurde sofort ein Erfolg und gilt als bedeutender Vorläufer der tschechischen Nationaloper.
Das Intermezzo aus dieser Oper ist ein feinsinniges, stimmungsvolles Orchesterstück, in dem Blodek das Aufsteigen des Mondes musikalisch zeichnet. Die Musik strahlt Ruhe aus: sanfte Melodiebögen, feine Orchestrierung und traumartige Harmonien lassen das Bild von Mondlicht entstehen, das über stille Wasser gleitet. Doch unter dieser Ruhe liegt ein Hauch von Melancholie – als hätte der Komponist in diesem lyrischen Moment einen Blick auf inneren Frieden gesucht, kurz vor dem tragischen Ende seines Lebens.