Magic Moon
Solo Alto Sax
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Angelo Sormani
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Beschreibung:

  • Erschienen: 31.05.2017
  • Dauer: 5:50
Der magische Mond ist jener geheime Ort, der in jedermanns Phantasie lebt.
Er kann mit der Erinnerung an einen bestimmten Moment verbunden sein oder sich auf eine Situation beziehen,
die man in der Realität nie erlebt hat, sich aber sehr wünscht.
Tatsache ist, dass der Mond, genauer gesagt die Mondphasen
oder Lunationen, seit jeher als Vorbild und Prinzip für
Rituale, Zaubersprüche und Sprichwörter dienen.
Seit jeher regeln die Mondphasen die Aktivitäten von
Bauern, Priestern und Zauberern. Manche halten dies für Aberglauben, andere hingegen argumentieren, dass die Mondaktivität den gesamten Zyklus der Natur direkt beeinflusst.
Im alten Ägypten und China, im kaiserlichen Rom und sogar am Hof des großen
Charlemagne gab es Beamte, die für die Beobachtung der Mondbewegungen zuständig waren
(manche behaupten, dass sogar das päpstliche Rom sporadisch "Mondbeobachter" befragt hat, um
die politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten zu regulieren). Und 400 Jahre vor Christus teilte der große
griechische Arzt Hippokrates das Sonnenjahr in dreizehn Mondphasen ein.
Aus mythologischer und religiöser Sicht entspricht die Mond-Sonne-Dualität
den männlichen und weiblichen menschlichen Persönlichkeiten: Der Mond ergänzt die
Sonne und hält sie im Gleichgewicht. Bei der Sonne geht es um den Geist, das männliche Prinzip, und beim Mond um die Seele,
das weibliche Prinzip. Die Sonne regiert das Individuum und der Mond das Kollektiv,
die Menschenmenge und allgemein Gruppen von Menschen. Da der Mond kein eigenes Licht hat,
reflektiert er einfach das Sonnenlicht. In diesem Sinne ist die Sonne das aktive Prinzip, oder Yang
Prinzip, und der Mond das passive Prinzip, oder Yin-Prinzip.
Der Charme des Mondes inspirierte diese Komposition. Die Wahl des Altsaxophons
als Soloinstrument war nicht zufällig: dieses Instrument repräsentiert den Mond, der
sich mit anderen symbolischen Elementen, in diesem Fall dem Blasorchester, umgibt, um
den Zauber zu erzeugen. Das Stück beginnt mit einem hartnäckigen und sich wiederholenden Muster, das zur
Generationszelle der gesamten Komposition wird. Auf diesem Muster zeichnet der Solist melodische Linien, die mit Lyrik beladen sind, die manchmal schwebend wirken, aber immer voller Energie und Intensität sind. Der harmonische Hintergrund ist eher
offen und scheint dezent dem Jazz zuzuzwinkern, oder zumindest seinem 'magischen'
Einfluss.