Marsch der Blaukehlchen
Marsch der Blaukehlchen
(Pochod Modracku)
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Michael Patrick Kelly
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Beschreibung:

  • Genre: Marsch, Geburtstag
Der in der mährischen Hauptstadt Brünn (Brno) beheimatete Leos Janßcek (1854-1928) erlangte erst im Alter internationale Anerkunnung. Sein Stil war seiner Zeit voraus. Anlässlich seines 70. Geburtstages sah er sich durch die Öffentlichkeit dazu veranlasst, autobiographisches Material zu sammeln. Bilder aus seiner Jugend wurden lebendig. Als er im März 1924 zur Er-staufführung seiner 'Jenufa' nach Berlin kam, gedachte er angesichts der steinernen Zeugen auf der Siegesallee des Schlosses Sanssouci der großen Flötisten Friedrich II. und schuf das vorliegende Kleinwerk für Piccoloflöte und Klavier. Eigentlich als Kindermarsch stilisiert, vermischen sich in dieser Charakterskizze zwei Bilder aus Janßceks Kindertagen: Zum einen das muntere Treiben der mit ihrem lichtblau-weis-sunsäumten Einheitsanzug gekleideten - daher Blaukehlchen genannten - Zöglinge des Altbrünner Augentinerklosters, wo er als Sängerknabe lernte; zum anderen der Marschtritt der preussischen Soldaten mit ihren schrillen Piccoloflöten beim kriegerischen Einmarsch in Brünn 1866.Janßcek verzichtet in seiner Tonsprache grösstenteils auf die klassisch-romantischen Stilmittel. Die Elemente sind zwar noch eindeutig tonal und eher schlicht, erzeugen aber durch polytonale Verschränkungen eine schwebende Wirkung, die durch häufige Verwendung von Quart-Sext-Akkorden verstärkt wird. Auf diese Weise wird trotz markanter Motive der Ausdurch der grotesk verschwommenen Erinnerung erzielt.