Paul Gilson
Rapsodie
pour musique militaire
Paul Gilson
Rapsodie
pour musique militaire
- Besetzung Blasorchester
- Komponist Paul Gilson
- Bearbeiter Federico Agnello
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur und Stimmen
- Verlag Scomegna Edizioni Musicali
- Bestell-Nr. SCO1361-24
Beschreibung:
Paul Gilson (Brüssel, 15. Juni 1865 - Brüssel, 3. April 1942) war ein belgischer Musiker und Komponist. Er studierte zunächst bei dem Organisten und Chordirektor Auguste Cantillon, doch seine offizielle Ausbildung erhielt er von 1887-1889 bei François-Auguste Gevaert in Komposition und bei Charles Duyck in Harmonie und Kontrapunkt am Brüsseler Konservatorium. 1889 erhielt er den belgischen Prix de Rome für die Kantate "Sinaï" und 1892 "La mer", ein großes Orchesterwerk in vier impressionistischen Sätzen, verschaffte ihm Erfolg im Ausland und machte Gilson zu einer nationalen musikalischen Größe. 1899 wurde er Professor für Komposition am Brüsseler Konservatorium und 1904 erhielt er die gleiche Aufgabe in Antwerpen. Als produktiver Autor von Musik nicht nur für Orchester, sondern auch für Bläser, widmete er sich ab 1905 hauptsächlich dem Verfassen von kritischen Essays und musikalischen Abhandlungen: Theorie, Harmonielehre und Instrumentation, wie z. B. die "Traité de musique militaire" von 1926. Um ihn herum bildete sich 1925 die Bewegung der Synthesizer (Les Synthétistes), die sich aus einer Gruppe seiner Kompositionsschüler zusammensetzte, darunter René Bernier, Francis de Bourguignon, Théo De Joncker, Marcel Poot, Maurice Schoemaker, Jules Strens und Robert Otlet, deren Ziel es war, "die modernen musikalischen Tendenzen zu synthetisieren", die auch heute noch in der Bandmusikliteratur aktiv sind.