Tiera Ladina
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Antonio Rossi
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Beschreibung:

  • Erschienen: 01.09.2018
  • Dauer: 8:31
  • Genre: Konzertante Musik
Livinallongo del Col di Lana (Fodóm auf Ladinisch, Buchenstein auf Deutsch) ist eine italienische Stadt in der Provinz Belluno mit einer ladinischen ethnischen und sprachlichen Minderheit, die etwa 1300 Einwohner zählt. Das Rathaus befindet sich im Ortsteil Pieve di Livinallongo und gehört zum Bezirk Ladinia. Das Blasorchester von Fodóm oder "Mujica da Fodóm" wurde im Februar 2005 auf Initiative einiger Musikliebhaber gegründet und von den Familien von Fodóm unterstützt. Von der Gründung bis 2012 stand das Blasorchester unter der Leitung von Laura Argenta, und seit 2012 wird es von Giuliano Federa geleitet. Ursprünglich bestand das Blasorchester aus einer sehr begrenzten Anzahl von Musikern, die aber inzwischen auf fünfundvierzig Musiker aus Livinallongo und den angrenzenden Tälern angewachsen ist. Die Komposition Tiera Ladina (Ladinisches Land), die von Giovanni Pellegrini, dem Gründer des Blasorchesters Fodóm, in Auftrag gegeben wurde, verbindet historische und landschaftliche Aspekte der ladinischen Täler mit der Geschichte des jungen Ensembles. Im ersten Teil wechseln sich eine Fanfare und ein feierliches Thema bei der Beschreibung eines an Geschichte und Naturschönheiten reichen Gebiets ab. Ein historisches Symbol des Tals ist die Burg von Andraz: eine prächtige mittelalterliche Festung, die heute ein wichtiges Touristenziel ist. Das Adagio des zweiten Teils beschreibt durch eine formale Konstruktion, die sowohl ein klangliches als auch ein melodisches Crescendo aufweist, die Geschichte des Blasorchesters, das heute ein Symbol für Kultur und Tradition ist. Der dritte Teil, ein Allegro in Moll mit Entwicklungen in den entsprechenden Dur-Tonarten, schildert die Vergangenheit der ladinischen Täler, die seit Jahrhunderten Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen sind. Die Reprise des Adagio-Themas bietet eine letzte musikalische Reflexion über die junge Blaskapelle und führt zum Schlussteil, in dem die anfängliche Fanfare mit den Noten der Marseillaise und der Habsburger Hymne (heute die deutsche Nationalhymne) verwoben ist: eine Hommage an Caterina Lanz, die auf dem Friedhof von Livinallongo begraben ist und an ihre Heldentat gegen die französischen Invasoren erinnert wird.