Thomas Doss
Alienus
Thomas Doss
Alienus
- Besetzung Brass Band
- Komponist Thomas Doss
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Partitur
- Verlag Mitropa Music
- Bestell-Nr. DH2264-26-130M
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Beschreibung:
Alienus - ein Wort, das mehr bedeutet als nur das Außerirdische. Es steht für das Fremde, das Unvertraute, das Andersartige. Für das, was von außen kommt - und doch tief in uns selbst Fragen weckt.
In diesem Werk kann es vieles sein: ein Alien, ein Unbekannter, ein Fremder - oder ein Mensch, dessen Wesen sich unserem Verstehen entzieht.In meiner Fantasie für Brass Band erzähle ich von einer Begegnung: Menschen treffen auf ein schlafendes, rätselhaftes Wesen. Sie betrachten es mit Staunen - und mit Furcht. Zögernd treten sie näher, getrieben von Neugier. Sie erforschen es, überschreiten die unsichtbaren Grenzen von Achtung und Demut - bis das Wesen erwacht. Was dann geschieht, bleibt unausgesprochen. Jeder mag in der Musik seine eigene Geschichte finden - oder sich einfach von ihr tragen lassen.
Der Klang selbst schöpft aus einem alten Geist: dem Kirchenlied "Wachet auf, ruft uns die Stimme", 1599 von Philipp Nicolai verfasst und später von Johann Sebastian Bach in seiner Kantate verewigt. Im Finale erklingt der Choral in voller Pracht - dargeboten in zwei verschiedenen Zeitmaßen zugleich, wie ein Echo, das durch die Hallen eines imaginären Gotteshauses schwingt.
In diesem Werk kann es vieles sein: ein Alien, ein Unbekannter, ein Fremder - oder ein Mensch, dessen Wesen sich unserem Verstehen entzieht.In meiner Fantasie für Brass Band erzähle ich von einer Begegnung: Menschen treffen auf ein schlafendes, rätselhaftes Wesen. Sie betrachten es mit Staunen - und mit Furcht. Zögernd treten sie näher, getrieben von Neugier. Sie erforschen es, überschreiten die unsichtbaren Grenzen von Achtung und Demut - bis das Wesen erwacht. Was dann geschieht, bleibt unausgesprochen. Jeder mag in der Musik seine eigene Geschichte finden - oder sich einfach von ihr tragen lassen.
Der Klang selbst schöpft aus einem alten Geist: dem Kirchenlied "Wachet auf, ruft uns die Stimme", 1599 von Philipp Nicolai verfasst und später von Johann Sebastian Bach in seiner Kantate verewigt. Im Finale erklingt der Choral in voller Pracht - dargeboten in zwei verschiedenen Zeitmaßen zugleich, wie ein Echo, das durch die Hallen eines imaginären Gotteshauses schwingt.