3 Motets
für Männerstimmen
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Lieferzeit 1-2 Wochen
Dominique Vellard
3 Motets
für Männerstimmen
Video ansehen PDF ansehen

Dominique Vellard
3 Motets

für Männerstimmen

Lieferzeit 1-2 Wochen
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Mindestbestellmenge: 5 Stück
Voraussichtliche Lieferung zwischen 27.02.2026 und 06.03.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Seiten: 20
  • Erschienen: 18.07.2023
  • Maße: 210 x 297 mm
  • Gewicht: 86 g
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne, Motette
  • ISBN: 9782364852389
Meine Musik entspringt oft dem Wunsch, einen Dialog zu führen, sie mit alten Repertoires zu vergleichen; oft sind es Hommagen an die Repertoires, die mich nähren, und so werden wir Reminiszenzen und Ähnlichkeiten finden mit:
- der Vokalität mittelalterlicher monodischer Repertoires (Gregorianischer Choral, etc.) und bestimmter traditioneller Repertoires (Indien, Griechenland, etc.);
- mittelalterlichem Kontrapunkt und traditioneller Polyphonie (Georgien, Mittelmeerraum). Wie in vielen dieser Traditionen gelten die große Sekunde, die Quarte und die kleine Septime als konsonant und müssen ebenso wie die Oktave oder die Quinte ohne Schwebungen klingen;
- die im Mittelalter verwendeten Formen und Verwendungen der Prosodie: alternatim im Miserere und im Magnificat, die in der unteren Stimme gehaltenen Noten im Ave regina coelorum, wie im Organum von Notre-Dame de Paris, der oft verwendete Silbenrhythmus.
Die drei Motetten wurden ursprünglich für Solostimmen (die des Ensemble Gilles Binchois) geschrieben, aber das Miserere eignet sich hervorragend für ein Vokalensemble, ebenso wie die ungeraden Strophen des Magnificat.
Für die Tonhöhe wählt man zwischen dem notierten Ton und 1⁄2 Ton tiefer (415 Hz), je nach den anwesenden Sängern.
Der Text folgt der klassischen lateinischen Prosodie, wobei die Akzente respektiert werden, ohne die Dauer zu beeinflussen.
Es kann italienisches Latein oder die "Binchois-Aussprache" verwendet werden, mit lateinischen Vokalen und französischen Konsonanten.
Die Ästhetik dieser Stücke entspricht dem alten geistlichen Gesang, mit wenigen dynamischen Effekten. Die Interpreten singen mit voller Stimme, ohne Affektiertheit. Die Verzierungen sind in die Melodie integriert, die den Text fest und klar trägt.
Die stimmliche Konzeption dieser Motetten entspricht dem mittelalterlichen Ideal des Kirchengesangs: die vox suavis, hoch, weich und klar, ein Gesang, der die Vorstellungen von Kraft und Fülle mit denen von Sanftheit und Zartheit verbindet.