Jubiläumsmesse C-Dur
für Soli, Chor, Orchester und Orgel (Rupertimesse)
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Michael Haydn
Jubiläumsmesse C-Dur
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Beschreibung:

  • Tonart: C-Dur
  • Genre: Geistlich & Kirchenmusik
Johann Michael Haydn wurde mit Dekret des Fürsterzbischofs Hieronymus Colloredo vorn 30.5. 1782 zum Hof- und Domorganisten in Salzburg berufen. In diesem Schreiben wird ausdrücklich festgestellt, dass er die Nachfolge des jungen Mozart' anzutreten habe. Mit zwei Werken konnte M. Haydn kurz darauf beweisen, dass er der richtige Mann für dieses Amt war: 1. Für die Feier der 50jährigen Ordenszugehörigkeit des Abtes Beda Seeauer von St. Peter schrieb er die Festkantate. 2. Im gleichen Monat August 1782 feierte man in Salzburg das 1200-jährige Bestehen des Bistums. Für den Festgottesdienst am 11. 8. 1782 komponierte Haydn die Festmesse, die 'Jubiläumsmesse', auch 'Ruperti-Messe' genannt. Wie hoch Haydn selbst dieses Werk einschätzte, geht aus der Tatsache hervor, dass er 1804 als Dankesgabe für seine Ernennung zum Mitglied der Schwedischen Musikalischen Akademie in Stockholm eine überarbeitete Partitur dieser Messe übersandte. Seit dem Amtsantritt des Erzbischofs Hieronymus hat sich für die festliche Liturgie im Salzburger Dom ein Messentypus herausgebildet, den Walter Senn im Vorwort zur Neuen Mozart-Gesamtausgabe als 'Missa brevis et sol(l)emnis' bezeichnet. Die vom Erzbischof geforderte Kürze lässt keinen Raum für eine 'Missa longa'. In der neuen Messe sind das Kyrie und das Gloria einsätzig, das Credo dreiteilig mit langsamem Mittelteil zum 'Et incarnatus'; für eine kurze Fuge oder ein Fugato bietet sich das 'Cum sancto spiritu' im Gloria, das 'Et vitam' im Credo und das 'Dona nobis' im Agnus Dei an, allerdings nicht als eigenständiger Satz, sondern als Weiterführung der Reprise. Auch die Jubiläumsmesse gehört in diese Kategorie. Auffällig ist jedoch, dass die Codateile im Gloria und im Credo - dem Anlass gemäss - sehr ausgedehnt sind. Von besonderer Qualität ist hier die Fuge zum Cum sancto spiritu.