Hans Leenders
Ballade des äußeren Lebens
Hans Leenders
Ballade des äußeren Lebens
- Besetzung Gemischter Chor
- Komponist Hans Leenders
- Serie Harmonia Concert Series
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Chorpartitur
- Verlag Harmonia Uitgave
- Bestell-Nr. HU4349-250
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Beschreibung:
Die Dichtung, auf welcher diese Komposition basiert, ist die Ballade des äußeren Lebens aus der Feder des gebürtigen Wiener Schriftstellers Hugo von Hoffmansthal (1874-1929), der unter anderem als Librettist von Richard Strauss (Der Rosenkavalier, Ariadne auf Naxos, Elektra) und Mitbegründer der Salzburger Festspiele bekannt ist. Von Hoffmansthal gehörte zu den letzten Vertretern des Deutschen Symbolismus. Diese literarische Richtung machte sich zur Aufgabe, die innere und die äußere Welt miteinander zu vereinen. Sinngebung bildete eine der Hauptthematiken innerhalb dieser Fin-de-Siècle-Strömung.
In der Ballade des äußeren Lebens wird die Sinnlosigkeit des Daseins in beklemmenden Metaphern formuliert - eine Atmosphäre, die sich in der Musik widerspiegelt. Letztendlich scheint der Mensch doch imstande zu sein, Ordnung in der scheinbaren Willkür zu schaffen. Der Dichter betont dies nachdrücklich in der einzigen Verszeile ohne Reim: Und dennoch sagt der viel, der 'Abend' sagt. Die Komposition folgt in ihren Hauptzügen der Struktur der Ballade, die in Terzinen geschrieben ist.
Das Chorwerk kann von einem Kammerchor, aber auch von einem viel größeren Ensemble aufgeführt werden. Der Satz ist hauptsächlich vierstimmig (SATB), aber es gibt auch sechsstimmige Teile (SAATBB). Ein einzelner Akkord ist gar achtstimmig.
Das Werk ging unter der Leitung des Komponisten während der Internationalen Chorbiennale Aachen 2013 als Eröffnungswerk in Premiere. Der Chor setzte sich aus vier Kammerchören zusammen: Der Junge Chor Aachen, Carmina Mundi, der Aachener Kammerchor und der Madrigalchor Aachen.
In der Ballade des äußeren Lebens wird die Sinnlosigkeit des Daseins in beklemmenden Metaphern formuliert - eine Atmosphäre, die sich in der Musik widerspiegelt. Letztendlich scheint der Mensch doch imstande zu sein, Ordnung in der scheinbaren Willkür zu schaffen. Der Dichter betont dies nachdrücklich in der einzigen Verszeile ohne Reim: Und dennoch sagt der viel, der 'Abend' sagt. Die Komposition folgt in ihren Hauptzügen der Struktur der Ballade, die in Terzinen geschrieben ist.
Das Chorwerk kann von einem Kammerchor, aber auch von einem viel größeren Ensemble aufgeführt werden. Der Satz ist hauptsächlich vierstimmig (SATB), aber es gibt auch sechsstimmige Teile (SAATBB). Ein einzelner Akkord ist gar achtstimmig.
Das Werk ging unter der Leitung des Komponisten während der Internationalen Chorbiennale Aachen 2013 als Eröffnungswerk in Premiere. Der Chor setzte sich aus vier Kammerchören zusammen: Der Junge Chor Aachen, Carmina Mundi, der Aachener Kammerchor und der Madrigalchor Aachen.