Jean-Philippe Rameau
Les Paladins RCT 51
Comédie-ballet in 3 Akten
Jean-Philippe Rameau
Les Paladins RCT 51
Comédie-ballet in 3 Akten
- Besetzung Soli (SSTTTBB), Gemischter Chor (SATB) und Klavier
- Komponist Jean-Philippe Rameau
- Bearbeiter François Saint-Yves
- Herausgeber Thomas Soury
- Texter Pierre-Jacques Duplat de Monticourt
- Ausgabe Klavierauszug Download (Urtext)
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA8870-90-DL
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Beschreibung:
Dieser Klavierauszug ergänzt das Aufführungsmaterial zu Rameaus Comédie-Ballet "Les Paladins".
Angesichts der Fülle ihrer musikalischen Schätze und der - ähnlich den "Boréades" - stilistischen Neuerungen erscheint uns heute die eher frostige Aufnahme der Uraufführungsserie im Frühjahr 1760 vollkommen unverständlich. Sie führte dazu, dass dieses Comédie-Ballet bis weit ins 20. Jahrhundert hinein nicht wieder aufgeführt wurde. Die Geschichte, die das Ballett erzählt, basiert auf einer Fabel La Fontaines, "Le Petit chien qui secoue de l'argent et des pierreries" ("Der kleine Hund, der Silber und Steine schüttelt"). Im mittelalterlichen Venetien hintertreibt der Vormund Anselme die Liebesgeschichten seines Mündels Argies. Szenen tragischen Ausdrucks stehen kontrastierend neben volkstümlich-komischen; und wohl nicht zuletzt dürfte die sexuell uneindeutige Fee Manto dem kühnen Werk an der Pariser Opéra Schwierigkeiten bereitet haben.
Der vorliegende Klavierauszug basiert auf der wissenschaftlich-kritischen Ausgabe von "Les Paladins", die in der Reihe "Opera omnia Rameau" erschienen ist (BA 8870-01). Da "Les Paladins" zu Rameaus Lebzeiten unveröffentlicht blieben und auch in die "OEuvres complètes" nicht aufgenommen wurden, handelt es sich hier um die erste Ausgabe, die wissenschaftlichen Kriterien genügt und zugleich die praktischen Bedürfnisse der Musiker erfüllt.
Das Aufführungsmaterial zu "Les Paladins" ist leihweise erhältlich (BA 8870-72).
Angesichts der Fülle ihrer musikalischen Schätze und der - ähnlich den "Boréades" - stilistischen Neuerungen erscheint uns heute die eher frostige Aufnahme der Uraufführungsserie im Frühjahr 1760 vollkommen unverständlich. Sie führte dazu, dass dieses Comédie-Ballet bis weit ins 20. Jahrhundert hinein nicht wieder aufgeführt wurde. Die Geschichte, die das Ballett erzählt, basiert auf einer Fabel La Fontaines, "Le Petit chien qui secoue de l'argent et des pierreries" ("Der kleine Hund, der Silber und Steine schüttelt"). Im mittelalterlichen Venetien hintertreibt der Vormund Anselme die Liebesgeschichten seines Mündels Argies. Szenen tragischen Ausdrucks stehen kontrastierend neben volkstümlich-komischen; und wohl nicht zuletzt dürfte die sexuell uneindeutige Fee Manto dem kühnen Werk an der Pariser Opéra Schwierigkeiten bereitet haben.
Der vorliegende Klavierauszug basiert auf der wissenschaftlich-kritischen Ausgabe von "Les Paladins", die in der Reihe "Opera omnia Rameau" erschienen ist (BA 8870-01). Da "Les Paladins" zu Rameaus Lebzeiten unveröffentlicht blieben und auch in die "OEuvres complètes" nicht aufgenommen wurden, handelt es sich hier um die erste Ausgabe, die wissenschaftlichen Kriterien genügt und zugleich die praktischen Bedürfnisse der Musiker erfüllt.
Das Aufführungsmaterial zu "Les Paladins" ist leihweise erhältlich (BA 8870-72).