Benoit Menut
Libera me
Benoit Menut
Libera me
- Besetzung Gemischter Chor (SSAATTBB)
- Komponist Benoit Menut
- Ausgabe Noten
- Verlag Symétrie
- Bestell-Nr. 9790231802351
Beschreibung:
Das Werk Libera me für gemischten Chor wurde 2006 von Chorleiter Lionel Sow in Auftrag gegeben und ihm gewidmet. Einige Jahre zuvor hatte mich das wunderbare Werk Sonnets de la Gélodacrye des unbekannten Jacques Grévin tief bewegt. Dieser Dichter und Arzt, der mit Ronsard befreundet war, entfernte sich später wegen seiner protestantischen Überzeugungen von ihm. Er musste Frankreich verlassen und ging nach England, dann an den Hof von Savoyen, wo er der Arzt der Tochter von König François dem Ersten wurde.
Ich habe bei Grévin einen Stil gefunden, der dem der Pléiade sicherlich nahe steht, aber auch von ganz besonderen religiösen Akzenten geprägt ist (wie im Sonett "Délivre-moi, Seigneur, de cette mer profonde où je vogue incertain"); ich hatte vor, ein Stück über diesen weltlichen Text mit sakralen Konnotationen zu schreiben, in dem der gregorianische Incipit "Libera me, Domine, de morte æterna" natürlich auf musikalischer, literarischer und dramatischer Ebene "nachhallen" würde.
Ferner als auf meinen eigenen Stil zu verzichten, habe ich in diesem Libera me versucht, in die so besondere Atmosphäre einiger Werke französischer Renaissancemusiker (wie die großartigen Octonaires de la vanité du monde von Paschal de l'Estocart) einzutauchen und meine Arbeit besonders an einem "den Text erhellenden Kontrapunkt" zu orientieren.
(Übersetzung Philippe Do)
Ich habe bei Grévin einen Stil gefunden, der dem der Pléiade sicherlich nahe steht, aber auch von ganz besonderen religiösen Akzenten geprägt ist (wie im Sonett "Délivre-moi, Seigneur, de cette mer profonde où je vogue incertain"); ich hatte vor, ein Stück über diesen weltlichen Text mit sakralen Konnotationen zu schreiben, in dem der gregorianische Incipit "Libera me, Domine, de morte æterna" natürlich auf musikalischer, literarischer und dramatischer Ebene "nachhallen" würde.
Ferner als auf meinen eigenen Stil zu verzichten, habe ich in diesem Libera me versucht, in die so besondere Atmosphäre einiger Werke französischer Renaissancemusiker (wie die großartigen Octonaires de la vanité du monde von Paschal de l'Estocart) einzutauchen und meine Arbeit besonders an einem "den Text erhellenden Kontrapunkt" zu orientieren.
(Übersetzung Philippe Do)