Johannes Brahms
Lieder und Romanzen op. 93a
für gemischten Chor a cappella
Johannes Brahms
Lieder und Romanzen op. 93a
für gemischten Chor a cappella
- Besetzung Gesang (hoch) und gemischter Chor (SATB)
- Komponist Johannes Brahms
- Herausgeber Uwe Wolf
- Texter Friedrich Rückert Johann Wolfgang von Goethe
-
Schwierigkeit
- Ausgabe Chorpartitur
- Verlag Carus-Verlag
- Bestell-Nr. CV09404-05
inkl. MwSt.,
zzgl. Versand
- Mengenstaffel:
- ab 40 Stück 4,95 €
- ab 60 Stück 4,40 €
Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren
Beschreibung:
Für seine sechs "Lieder und Romanzen" op. 93a von 1883 stellte Brahms verschiedene Texte zusammen: ein bekanntes rheinisches Volkslied, zwei Volkslieder aus Serbien und Gedichte von Achim von Arnim, Friedrich Rückert sowie Goethe. Das Volkslied vom "bucklichten Fiedler" hatte Brahms bereits 1864 arrangiert, doch diesmal verwendete er nicht die Volksliedmelodie, sondern schuf eine eigene Weise. Die dritte Strophe, der Tanz der Hexen in der Walpurgisnacht, klingt mit den Bassquinten fast wie ein kleines Instrumentalstück. Im folgenden Lied "Das Mädchen" im 7/4-Takt tritt ein Sopransolo zum Chor hinzu. Die serbischen Volkslieder "Der Falke" und "Das Mädchen", das herb-melancholische "O süßer Mai" (Achim von Arnim) und "Fahr wohl" (Rückert) haben die Vergänglichkeit des Lebens im Blick. Beschlossen wird die Sammlung mit "Beherzigung" auf einen Text aus einem Singspiel Goethes, für den Brahms mit einem Gruppenkanon eine strenge kontrapunktische Form wählte. Experimente in Form, Rhythmik und motivischer Verarbeitung bilden die Klammer um eine Sammlung ganz unterschiedlicher Kompositionen. "Fahr wohl" wurde 1897 nach Brahms' Tod vor dem Musikverein gesungen, als der Trauerzug auf dem Weg zum Zentralfriedhof das Gebäude passierte. Alle Lieder sind auch als Einzelausgaben erhältlich (gedruckt und digital).