Martín Palmeri
Misa a Buenos Aires - Misatango
für Mezzosopran, gemischten Chor, Bandoneon, Klavier und Streichorchester
Martín Palmeri
Misa a Buenos Aires - Misatango
für Mezzosopran, gemischten Chor, Bandoneon, Klavier und Streichorchester
- Besetzung Soli, gemischter Chor (SATB) und Klavier
- Komponist Martín Palmeri
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Tonos Musikverlag
- Bestell-Nr. TONOS22200-1
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Beschreibung:
„Misa a Buenos Aires“, besser bekannt als „Misatango“, ist das bekannteste Werk des argentinischen Komponisten Martín Palmeri (*1965). Das 1996 uraufgeführte Stück ist eine außergewöhnliche Verbindung aus der traditionellen lateinischen Messe und den Rhythmen sowie der Harmonik des argentinischen Tango Nuevo.
Hier sind die wichtigsten Merkmale des Werks zusammengefasst:
1. Musikalische Fusion
Palmeri kombiniert den sakralen Text des Ordinarium Missae (die feststehenden Teile der katholischen Messe) mit der leidenschaftlichen und melancholischen Sprache des Tangos. Inspiriert wurde er dabei maßgeblich vom Stil Astor Piazzollas. Das Ziel war es, die spirituelle Tiefe der Liturgie mit der rhythmischen Energie und der emotionalen Ausdruckskraft des Tangos zu verschmelzen.
2. Besetzung
Die Instrumentierung ist charakteristisch für ein Tango-Ensemble, ergänzt um die klassische Chorbesetzung:
•Gesang: Mezzosopran-Solo und gemischter Chor (SATB).
•Instrumente: Bandoneon (das Herzstück des Tangos), Klavier und Streichorchester. Das Klavier übernimmt oft perkussive Aufgaben, während das Bandoneon die typisch wehmütigen Melodien beisteuert.
3. Aufbau
Die Misatango folgt der klassischen Struktur der Messe und besteht aus sechs Sätzen:
1. Kyrie (bitter-süß und rhythmisch markant)
2. Gloria (kraftvoll und tänzerisch)
3. Credo (dramatisch und facettenreich)
4. Sanctus (lyrisch und schwebend)
5. Benedictus (oft solistisch geprägt)
6. Agnus Dei (besinnlich, mit Rückgriff auf das Kyrie-Thema)
4. Bedeutung und Erfolg
Obwohl das Werk bereits 1996 in Buenos Aires uraufgeführt wurde, erlangte es weltweit erst nach 2013 massive Popularität. Ein entscheidender Moment war eine Aufführung in Rom zu Ehren von Papst Franziskus (der selbst aus Buenos Aires stammt). Seitdem gehört die Misatango zu den meistaufgeführten zeitgenössischen Chorwerken und wird regelmäßig in großen Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York oder im Wiener Konzerthaus aufgeführt.
Die „Misatango“ ist ein packendes, emotionales Werk, das die Grenzen zwischen geistlicher Musik und Weltmusik auflöst und sowohl Liebhaber klassischer Chormusik als auch Tango-Begeisterte anspricht.
Hier sind die wichtigsten Merkmale des Werks zusammengefasst:
1. Musikalische Fusion
Palmeri kombiniert den sakralen Text des Ordinarium Missae (die feststehenden Teile der katholischen Messe) mit der leidenschaftlichen und melancholischen Sprache des Tangos. Inspiriert wurde er dabei maßgeblich vom Stil Astor Piazzollas. Das Ziel war es, die spirituelle Tiefe der Liturgie mit der rhythmischen Energie und der emotionalen Ausdruckskraft des Tangos zu verschmelzen.
2. Besetzung
Die Instrumentierung ist charakteristisch für ein Tango-Ensemble, ergänzt um die klassische Chorbesetzung:
•Gesang: Mezzosopran-Solo und gemischter Chor (SATB).
•Instrumente: Bandoneon (das Herzstück des Tangos), Klavier und Streichorchester. Das Klavier übernimmt oft perkussive Aufgaben, während das Bandoneon die typisch wehmütigen Melodien beisteuert.
3. Aufbau
Die Misatango folgt der klassischen Struktur der Messe und besteht aus sechs Sätzen:
1. Kyrie (bitter-süß und rhythmisch markant)
2. Gloria (kraftvoll und tänzerisch)
3. Credo (dramatisch und facettenreich)
4. Sanctus (lyrisch und schwebend)
5. Benedictus (oft solistisch geprägt)
6. Agnus Dei (besinnlich, mit Rückgriff auf das Kyrie-Thema)
4. Bedeutung und Erfolg
Obwohl das Werk bereits 1996 in Buenos Aires uraufgeführt wurde, erlangte es weltweit erst nach 2013 massive Popularität. Ein entscheidender Moment war eine Aufführung in Rom zu Ehren von Papst Franziskus (der selbst aus Buenos Aires stammt). Seitdem gehört die Misatango zu den meistaufgeführten zeitgenössischen Chorwerken und wird regelmäßig in großen Konzerthäusern wie der Carnegie Hall in New York oder im Wiener Konzerthaus aufgeführt.
Die „Misatango“ ist ein packendes, emotionales Werk, das die Grenzen zwischen geistlicher Musik und Weltmusik auflöst und sowohl Liebhaber klassischer Chormusik als auch Tango-Begeisterte anspricht.