Georg Philipp Telemann
Musikalische Werke 77: Matthäuspassion TVWV 5:43 "Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken" (1758)
Georg Philipp Telemann
Musikalische Werke 77: Matthäuspassion TVWV 5:43 "Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken" (1758)
- Besetzung Soli, gemischter Chor (SATB) und Ensemble
- Komponist Georg Philipp Telemann
- Herausgeber Wolfgang Hirschmann
- Ausgabe Noten
- Verlag Bärenreiter Verlag
- Bestell-Nr. BA7820-01
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Beschreibung:
An der Matthäuspassion von 1758 werden exemplarisch verschiedene Aspekte von Georg Philipp Telemanns spätem Passionsschaffen deutlich: sein sich in den 1750er Jahren wandelnder Rezitativstil, die zum Teil erheblichen Kürzungen der Evangelientexte, der Gebrauch neuer Choraltexte - u. a. von Christian Fürchtegott Gellert und Christlob Mylius - sowie die Aufteilung der Evangelistenpartie auf zwei Sänger. Auch nutzte Telemann die Bibel-Rezitative und Turbachöre aus dieser Passion in zwei späteren Passionen wieder, ein Verfahren, das er generell in seinen späten Passionen anwendete und das hier exemplarisch nachvollzogen werden kann.
Die Überlieferungslage ist günstig, da es - neben einer Partiturabschrift von Georg Michael Telemann - einen Hamburger Stimmensatz von Telemanns Hauptkopisten Schieferlein gibt. Damit sind Colla-parte-Führungen sowie die Textunterlegung durchweg überliefert, lediglich eine original bezifferte Orgelstimme fehlt.
Das Vorwort behandelt all diese Aspekte erschöpfend und diskutiert außerdem umfassend aufführungspraktische Fragen. Zudem werden die Choraltexte und melodien nachgewiesen. Der Band enthält ein vollständiges Faksimile des Passionstextes, ausgewählte Abbildungen aus den musikalischen Quellen, den Kritischen Bericht und den Notenteil mit einem knappen Anhang. Für die Forschung zu Telemann als Kirchenkomponist bietet er eine breite und solide Basis; der Musikpraxis wird ein großartiges Werk aus Telemanns später Schaffensperiode erschlossen.
Die Überlieferungslage ist günstig, da es - neben einer Partiturabschrift von Georg Michael Telemann - einen Hamburger Stimmensatz von Telemanns Hauptkopisten Schieferlein gibt. Damit sind Colla-parte-Führungen sowie die Textunterlegung durchweg überliefert, lediglich eine original bezifferte Orgelstimme fehlt.
Das Vorwort behandelt all diese Aspekte erschöpfend und diskutiert außerdem umfassend aufführungspraktische Fragen. Zudem werden die Choraltexte und melodien nachgewiesen. Der Band enthält ein vollständiges Faksimile des Passionstextes, ausgewählte Abbildungen aus den musikalischen Quellen, den Kritischen Bericht und den Notenteil mit einem knappen Anhang. Für die Forschung zu Telemann als Kirchenkomponist bietet er eine breite und solide Basis; der Musikpraxis wird ein großartiges Werk aus Telemanns später Schaffensperiode erschlossen.