Symphonie Nr. 8 (Symphonie der Tausend)
für Soli: 3 Sopran, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenalt ad lib., 2 Chöre SATB und großes Orchester
inkl. MwSt., zzgl. Versand
auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8 (Symphonie der Tausend)
für Soli: 3 Sopran, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenalt ad lib., 2 Chöre SATB und großes Orchester
PDF ansehen

Gustav Mahler
Symphonie Nr. 8 (Symphonie der Tausend)

für Soli: 3 Sopran, 2 Alt, Tenor, Bariton, Bass, Knabenalt ad lib., 2 Chöre SATB und großes Orchester

auf Lager
Lieferzeit 1-3 Arbeitstage
inkl. MwSt., zzgl. Versand
Mindestbestellmenge: 10 Stück
Voraussichtliche Lieferung zwischen 23.02.2026 und 25.02.2026.
  • Kreditkarte
  • Rechnung Rechnung
  • PayPal
  • Sepa

Nicht in allen Ländern verfügbar. Mehr erfahren

Beschreibung:

  • Seiten: 104
  • Maße: 297 x 210 mm
  • Gewicht: 290 g
  • Genre: Klassik
  • ISBN: 9783702426644
  • ISMN: 9790008055577
Die Achte ist ein Ausnahmewerk, ohne Zweifel. Schon rein äußerlich fällt diese Symphonie aus dem Rahmen: Statt der gewohnten vier oder mehr Sätze gibt es hier zwei ausgedehnte Teile, deren zweiter mit knapp einer Stunde Dauer obendrein fast dreimal so lang ist wie der erste. Noch augen- und ohrenfälliger: das Aufgebot von acht Solisten, zwei großen gemischten Chören und einem Kinderchor sowie einem Orchester von weit mehr als hundert Instrumentalisten, einschließlich Fernorchester und Orgel - ein Apparat, der nahezu alles in den Schatten stellt, was auf dem Gebiet der Symphonik bis dahin gewagt worden war. Aus dieser Besetzung wiederum ergibt sich, als dritte Besonderheit, ein durchweg instrumental-vokaler Mischcharakter des Stücks: Die Achte ist der ungewöhnliche Fall einer Vokalsymphonie, die - so formulierte es Mahler selbst - Von Anfang bis zu Ende durchgesungen wird. Und wie um die Unterschiede der beiden Teile noch zu betonen, umfassen die in einem Vokalwerk nötigen Textvorlagen mit dem mittelalterlichen, Hrabanus Maurus zugeschriebenen Hymnus Veni, creator spiritus und der Schluss-Szene aus Goethes Faust zwei Dichtungen, die nicht nur in unterschiedlichen Sprachen verfasst, sondern in ihrer Entstehungszeit auch noch durch über tausend Jahre voneinander getrennt sind. (Christian Wildhagen, 2011)