The Wonders We Seek Without Us
für SATB-Chor und Streichorchester
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Tarik O'Regan
The Wonders We Seek Without Us
für SATB-Chor und Streichorchester

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Beschreibung:

  • Sprache: Englisch
  • Seiten: 48
  • Erschienen: 01.07.2025
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • Begleitung: Streicher
  • EAN: 5020679008409
Für SATB-Chor und Streichorchester, geschrieben im Jahr 2024, im Auftrag des Master, der Fellows und der Scholars des Pembroke College, Oxford, anlässlich der Vierhundertjahrfeier des College im Jahr 2024. Uraufführung am 29. Juni 2024 unter der Leitung von Mark Wilson, gewidmet dem Andenken an Dr. Guy Newbury (1964-2022). Dauer: ca. 18 Minuten.The Wonders We Seek Without Us (Die Wunder, die wir ohne uns suchen) befasst sich mit dem Funken der Neugier, der der Forschung und Entdeckung zugrunde liegt. Thomas Browne (1605-1682), ein ehemaliger Schüler des Pembroke College in Oxford (Auftraggeber dieses Werks), der bei der Gründung des Colleges im Jahr 1624 die Studentenrede hielt, spricht davon, dass dieser Funke zu einer "reinen Flamme" führt. Wenn wir daran denken, dass wir "die Wunder, die wir außerhalb von uns suchen", in uns tragen, kann man davon ausgehen, dass diese Flamme bereits in uns vorhanden ist, während wir nach den außergewöhnlichen Aspekten des Lebens im Außen suchen. Diese Idee wird von Countee Cullen (1903-1946), einer der wichtigsten Stimmen der Harlem Renaissance, aufgegriffen und nach innen gekehrt. Er stellt sich die Flamme als Teil einer Glut vor, die seine eigene Erforschung von Identität, Kultur und Abstammung entzündet, wobei er Brownes Aussage, dass "ganz Afrika und seine Wunder in uns sind", nuanciert. Cullen fragt: "Was ist Afrika für mich? "Virginia Woolf (1882-1941) vermittelt diese imaginäre Diskussion, indem sie sich fragt, ob solche Aspekte des Denkens und der Existenz - "die Einbildungen des Lebens" - in Wirklichkeit Träume sind. Schließlich ist die Flamme von Browne unsichtbar und die Glut von Cullen verborgen. In diesem Zusammenhang hat die bemerkenswerte Sprache, die das College of Heralds in seiner Wappenverleihung an das Pembroke College von 1625 verwendet, einen Hauch von magischem Realismus. Woolfs minimale "Blumen und Gräser" werden zu "einer Rose mit Samen oder Widerhaken vert" und einer "Distel proper". Die Art und Weise, wie ein lebloses Objekt - ein College-Wappen - erst durch die Sprache, mit der es beschrieben wird, mit Bewegung und Schwung versehen werden kann, bringt uns zurück zum Funken der Vorstellungskraft. Es sind die inneren Flammen der Entdeckung, die unser äußeres Streben nach Verständnis erhellen.