Carl Maria von Weber
Trauer-Musik
Carl Maria von Weber
Trauer-Musik
- Besetzung Gemischter Chor (SATB) und Bläser
- Komponist Carl Maria von Weber
- Bearbeiter Mark Goddard
- Ausgabe Partitur und Stimmen Download
- Verlag Clifton Edition
- Bestell-Nr. STAIN-C910-DL
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Beschreibung:
Vorwort:
Trauer-Musik)
(J. 116)
für den Schauspieler Max Heigel
Dieses bisher unveröffentlichte Werk von Carl Maria von Weber wurde 1811 vollendet: ein entscheidendes Jahr in Webers Karriere. Er lernte den Münchner Hofklarinettisten Heinrich Baermann kennen und arbeitete mit ihm zusammen und komponierte für ihn das Concertino in E-Dur sowie die beiden Konzerte (J. 114 und J. 118).
N. B. Dieses Werk ist nicht zu verwechseln mit Richard Wagners Trauermusik, die Themen von Weber aus seiner Oper "Euryanthe" verwendet.
Der Widmungsträger, Max Heigel, war ein deutscher Schauspieler, Dichter und Librettist. Max war ein Freund Webers und im selben Jahr starb sein Vater, was die Komposition der Trauer-Musik veranlasste, die zwischen der Komposition der beiden Klarinettenkonzerte entstand.
Mark Goddard rekonstruierte die Musik im März 1986 in enger Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Dr. Marshall Stoneham, einem angesehenen Forschungsphysiker und begeisterten Musiker und Musikwissenschaftler. Er war ein begnadeter Hornist und leitete mehr als 40 Jahre lang eine Bläserkammermusikgruppe. Sein preisgekröntes Wind Ensemble Sourcebook (1997) war das Ergebnis jahrelanger Recherchen in Bibliotheken auf der ganzen Welt, die er oft auf Reisen zu wissenschaftlichen Konferenzen oder bei Treffen mit internationalen Mitarbeitern aufsuchte.
Vertonung
Baritonsolist
Vierstimmiger Chor (SATB)
Flöte
2 Klarinetten in B
2 Fagotte
2 Hörner in F
2 Trompeten in B
Bassposaune
Pauken
Libretto (in Englisch):
Hörst du nicht den dumpfen Klang der Klage deines Grabes?
Dein Geist schwebt leicht über den Abendstrahlen im stillen Graber Thal,
Und sieh unser Fest hier, und sieh unser Fest hier!
Gestärkt vom schweren Schicksalsschlag erhebt sich mein leidendes Herz und beklagt an diesem Sarkophag den mächtigen, gerechten Schmerz.
Der Freund, dessen Spiel und Leben uns entzückte, den nahm der Tod aus unserer Mitte; der Freunde Herzen schlagen so ängstlich und schwer, die Trevenacher klagen, die Treuen oh sie klagen; Er ist nicht mehr! Er ist nicht mehr!
Sieh die milden Strahlen der Sterne und erhebe die Herzen der Gläubigen aus diesem fröhlichen Leben, wo immer er lebt, wo immer er lebt, im weiten Raum, im weiten Raum, der Geist des Freundes.
Es geht ihm gut, es geht ihm gut, ja es geht ihm gut, es geht ihm gut, wo immer er lebt, es geht ihm gut, wo immer er liest, es geht ihm gut!
Schweigend wandern wir wie ein Geist zu deinem stillen Grab. Wir wandern unter dem Sternenglanz und bringen dir den toten Zorn aus Rosmarin und Immergrün.
Wohl dir, o Freund, in jenem Spott, in dem wir uns einst sahen! O wohl, wohl sei dir, o Freund! Wo wir uns einst sahen! Wohl dir, wohl dir, o Freund.
Libretto:
Hörst du der Klage dumpfen Schall in deinem Grabe auch nicht mehr?
Viel leicht um schwebt im Abendstrahl dein Geist dies stille Gräberthal,
Und blickt auf unsre Feier her, und blickt auf unsre Feier her, auf unsre Feier her!
Gebegt von des geschickten schwerem Schlage erhebe dich, mein leidendes Herz und klage an diesen Sarkophag den machtigen, gerechten Schmerz.
Den Freund, des Spiel und Leben uns gleich entzuckt, ihn hat aus unsrer mitte der Tod entruckt; der Freundeherzen schlagen so bang und schwer, die Trevenach sie klagen, die Treuen, ach, sie klagen; Er ist nicht mehr! Er ist nicht mehr!
O seht der Sterne milden Strahl, und hebt die herzen glaubensvoll aus diesem Lebens schwülem Thal, wo er auch lebt, wo er auch lebt, im weiten All, im weiten All, der Geist des Freundes.
Ihm ist wohl, ihm ist wohl, Ja ihmist ihm wohl, ihm ist wohl, wo er auch lebt, ihm ist wohl, wo er auch lebt, im ist wohl!
Leis' wandeln wir wie Geisterhauch zu deinem stillen Grabe hin. Wir wandeln hin bei: sternenglanz und bringen dir den Todtenkranz von Rosmarin und Immergrün.
Wohl dir, o Freund, In Jenen Höhn, Wo wie der einst uns sehn! Wohl dir! Whol dir, o Freund! Wo wie der einst uns sehn! Wohl dir! Wohl dir, o Freund.
Trauer-Musik)
(J. 116)
für den Schauspieler Max Heigel
Dieses bisher unveröffentlichte Werk von Carl Maria von Weber wurde 1811 vollendet: ein entscheidendes Jahr in Webers Karriere. Er lernte den Münchner Hofklarinettisten Heinrich Baermann kennen und arbeitete mit ihm zusammen und komponierte für ihn das Concertino in E-Dur sowie die beiden Konzerte (J. 114 und J. 118).
N. B. Dieses Werk ist nicht zu verwechseln mit Richard Wagners Trauermusik, die Themen von Weber aus seiner Oper "Euryanthe" verwendet.
Der Widmungsträger, Max Heigel, war ein deutscher Schauspieler, Dichter und Librettist. Max war ein Freund Webers und im selben Jahr starb sein Vater, was die Komposition der Trauer-Musik veranlasste, die zwischen der Komposition der beiden Klarinettenkonzerte entstand.
Mark Goddard rekonstruierte die Musik im März 1986 in enger Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Dr. Marshall Stoneham, einem angesehenen Forschungsphysiker und begeisterten Musiker und Musikwissenschaftler. Er war ein begnadeter Hornist und leitete mehr als 40 Jahre lang eine Bläserkammermusikgruppe. Sein preisgekröntes Wind Ensemble Sourcebook (1997) war das Ergebnis jahrelanger Recherchen in Bibliotheken auf der ganzen Welt, die er oft auf Reisen zu wissenschaftlichen Konferenzen oder bei Treffen mit internationalen Mitarbeitern aufsuchte.
Vertonung
Baritonsolist
Vierstimmiger Chor (SATB)
Flöte
2 Klarinetten in B
2 Fagotte
2 Hörner in F
2 Trompeten in B
Bassposaune
Pauken
Libretto (in Englisch):
Hörst du nicht den dumpfen Klang der Klage deines Grabes?
Dein Geist schwebt leicht über den Abendstrahlen im stillen Graber Thal,
Und sieh unser Fest hier, und sieh unser Fest hier!
Gestärkt vom schweren Schicksalsschlag erhebt sich mein leidendes Herz und beklagt an diesem Sarkophag den mächtigen, gerechten Schmerz.
Der Freund, dessen Spiel und Leben uns entzückte, den nahm der Tod aus unserer Mitte; der Freunde Herzen schlagen so ängstlich und schwer, die Trevenacher klagen, die Treuen oh sie klagen; Er ist nicht mehr! Er ist nicht mehr!
Sieh die milden Strahlen der Sterne und erhebe die Herzen der Gläubigen aus diesem fröhlichen Leben, wo immer er lebt, wo immer er lebt, im weiten Raum, im weiten Raum, der Geist des Freundes.
Es geht ihm gut, es geht ihm gut, ja es geht ihm gut, es geht ihm gut, wo immer er lebt, es geht ihm gut, wo immer er liest, es geht ihm gut!
Schweigend wandern wir wie ein Geist zu deinem stillen Grab. Wir wandern unter dem Sternenglanz und bringen dir den toten Zorn aus Rosmarin und Immergrün.
Wohl dir, o Freund, in jenem Spott, in dem wir uns einst sahen! O wohl, wohl sei dir, o Freund! Wo wir uns einst sahen! Wohl dir, wohl dir, o Freund.
Libretto:
Hörst du der Klage dumpfen Schall in deinem Grabe auch nicht mehr?
Viel leicht um schwebt im Abendstrahl dein Geist dies stille Gräberthal,
Und blickt auf unsre Feier her, und blickt auf unsre Feier her, auf unsre Feier her!
Gebegt von des geschickten schwerem Schlage erhebe dich, mein leidendes Herz und klage an diesen Sarkophag den machtigen, gerechten Schmerz.
Den Freund, des Spiel und Leben uns gleich entzuckt, ihn hat aus unsrer mitte der Tod entruckt; der Freundeherzen schlagen so bang und schwer, die Trevenach sie klagen, die Treuen, ach, sie klagen; Er ist nicht mehr! Er ist nicht mehr!
O seht der Sterne milden Strahl, und hebt die herzen glaubensvoll aus diesem Lebens schwülem Thal, wo er auch lebt, wo er auch lebt, im weiten All, im weiten All, der Geist des Freundes.
Ihm ist wohl, ihm ist wohl, Ja ihmist ihm wohl, ihm ist wohl, wo er auch lebt, ihm ist wohl, wo er auch lebt, im ist wohl!
Leis' wandeln wir wie Geisterhauch zu deinem stillen Grabe hin. Wir wandeln hin bei: sternenglanz und bringen dir den Todtenkranz von Rosmarin und Immergrün.
Wohl dir, o Freund, In Jenen Höhn, Wo wie der einst uns sehn! Wohl dir! Whol dir, o Freund! Wo wie der einst uns sehn! Wohl dir! Wohl dir, o Freund.