Veyn nisht - Don't Cry
based on the Yiddish song 'Kleyner yosem' for mixed chorus
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Bernd Franke
Veyn nisht - Don't Cry
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Bernd Franke
Veyn nisht - Don't Cry

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Beschreibung:

  • Sprache: Deutsch Englisch
  • Seiten: 20
  • Erschienen: 28.06.2022
  • Dauer: 6:00
  • Maße: 190 x 272 mm
  • Genre: Klassik, Klassische Musik der Moderne
  • Begleitung: A cappella
  • ISMN: 9790014137557
Jiddische Lieder sind Ausdruck der ganzen Bandbreite menschlicher Emotionen und vermitteln eindrucksvoll, was Jüdinnen und Juden ersehnt, erlebt und erlitten haben. Seit Aufkommen der Lieder im 14. Jahrhundert wurden sie traditionell nur in Form von Text und Melodie überliefert. Mit der Yiddish Choral Series wird diese Musik in herrlichen neuen Bearbeitungen nun auch für Chöre zugänglich gemacht.

Als Herausgeber der Reihe haben Samuel Seifert (Mitglied des Ensembles Rozhinkes) und Ludwig Böhme (Leiter des Leipziger Synagogalchores) international renommierte Chorschaffende dafür gewinnen können, in ihren Bearbeitungen unterschiedlichste künstlerische Zugänge zum jiddischen Lied auszuloten - von schlichten Chorsätzen bis hin zu umfangreichen, durchkomponierten Konzertbearbeitungen, von typisch jiddischer Harmonik bis hin zur aleatorischen Komposition.

Die Yiddish Choral Series erschließt Chören in aller Welt den faszinierenden Reichtum jiddischer Lieder und bietet:

> vielfältige Kompositionsstile und Schwierigkeitsgrade für verschiedenste Anlässe
> informative Einführungen zu jedem Stück
> transliterierte jiddische Liedtexte sowie den hebräischen Originaltext mit Verständnisübersetzungen ins Deutsche und Englische

Veyn nisht für gemischten Chor a cappella beruht auf dem melancholischen Wiegenlied Kleyner yosem (Kleines Waisenkind) des legendären polnisch-jüdischen Liederdichters Mordechaj Gebirtig (1877-1942). Bernd Franke bedient sich in seiner Interpretation des jiddischen Liedes einer breit gefächerten Tonsprache einschließlich aleatorischer und szenischer Elemente. Das Stück beginnt mit einem eindringlichen Flüstern, welches sich nach und nach zu einem anrührenden vier- bis achtstimmigen Chorklang verdichtet. Erst am Schluss erklingt die originale Melodie in einem vierstimmigen polyphonen Chorsatz eingebunden.