Johann Kuhnau
Welt adieu, ich bin dein müde
Kantate zum 24. Sonntag nach Trinitatis
Johann Kuhnau
Welt adieu, ich bin dein müde
Kantate zum 24. Sonntag nach Trinitatis
- Besetzung Soli, gemischter Chor (SSATB) und Klavier
- Komponist Johann Kuhnau
- Herausgeber David Erler
- Ausgabe Klavierauszug
- Verlag Pfefferkorn Musikverlag
- Bestell-Nr. EK2092-KA
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Beschreibung:
Die Kantate Welt adieu, ich bin dein müde ist bestimmt für den 24. Sonntag nach Trinitatis und damit sehr spät im Kirchenjahreskreis anzusiedeln. Aufgrund dieser Datierung und der quellenkritischen Erörterungen ist von einer Entstehung in den Jahren 1719 oder 1720 auszugehen. Trotz der fehlenden drei Vokalstimmen Canto I, Canto II und Alto ist mit annähernder Sicherheit zu konstatieren, dass hier eine reine Choralkantate vorliegt. Sie stellt damit einen von nur zwei erhaltenen Beiträgen Kuhnaus zu dieser Gattung dar.
Welt adieu, ich bin dein müde ist somit zugleich eines der seltenen Beispiele für Kuhnaus Umgang mit Chorälen, denn im Hinblick auf alle weiteren erhaltenen Kantaten fällt auf, dass die Einbeziehung von Chorälen bei ihm eher Ausnahme denn Regel zu sein scheint. Der Text des Chorals stammt von Johann Georg Albinus (1624-1679). Albinus wurde in Nessa geboren, studierte in Jena und Leipzig Theologie und war ab 1653 zunächst Rektor der Naumburger Domschule, ab 1657 bis zu seinem Tod Hauptpfarrer der Naumburger Kirche St. Othmar. Den Choral Welt ade verfasste er für das Begräbnis einer Tochter Abraham Tellers, des Diakons an St. Nikolai zu Leipzig, im Jahre 1749. Im Anhang der gedruckten Leichenpredigt wurde er als vierstimmiger Cantionalsatz aus der Feder Johann Rosenmüllers (1617-1684) publiziert.
Welt adieu, ich bin dein müde ist somit zugleich eines der seltenen Beispiele für Kuhnaus Umgang mit Chorälen, denn im Hinblick auf alle weiteren erhaltenen Kantaten fällt auf, dass die Einbeziehung von Chorälen bei ihm eher Ausnahme denn Regel zu sein scheint. Der Text des Chorals stammt von Johann Georg Albinus (1624-1679). Albinus wurde in Nessa geboren, studierte in Jena und Leipzig Theologie und war ab 1653 zunächst Rektor der Naumburger Domschule, ab 1657 bis zu seinem Tod Hauptpfarrer der Naumburger Kirche St. Othmar. Den Choral Welt ade verfasste er für das Begräbnis einer Tochter Abraham Tellers, des Diakons an St. Nikolai zu Leipzig, im Jahre 1749. Im Anhang der gedruckten Leichenpredigt wurde er als vierstimmiger Cantionalsatz aus der Feder Johann Rosenmüllers (1617-1684) publiziert.